Lange Nacht der Museen Führungen, Vorträge und Stummfilme

Neben dem Overbeck-Museum öffnen am Sonnabend fünf weitere Häuser im Bremer Norden die Pforten. Was es dort zu sehen gibt.
16.06.2022, 18:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Ulrike Schumacher

Neben dem Overbeck-Museum in Vegesack öffnen fünf weitere Museen, Galerien und Ausstellungshäuser ihre Türen. Der Denkort Bunker Valentin in Farge hat bis Mitternacht geöffnet und lädt zum Besuch des Innenbereichs, der Ausstellung und des Rundwegs ein.

Das Vegesacker Geschichtenhaus zeigt um 18 und um 20.30 Uhr den live kommentierten Stummfilm „König Hering“ aus dem Jahr 1936. Um Mitternacht steht ein weiterer Film auf dem Programm: „Hafenmelodie“. Der von Radio Bremen 1963 gedrehte Film bietet Vegesacker Impressionen. Für 23 Uhr ist eine Nachtwächterführung geplant, und zwischen 18.30 und 20 Uhr gibt es im Geschichtenhaus Führungen durch die aktuelle Ausstellung „Hans Brockmöller, Fotografie 1945 bis 1965“.

In der Havengalerie, in der unter dem Titel „Mein Gott, Alter“ eine Ausstellung des Cartoonisten Mario Lars zu sehen ist, gibt es alle 40 Minuten eine 20-minütige Cartoonlesung per Video über die Zipperlein des Alters. Die erste beginnt um 18.10 Uhr, die letzte startet um 23.50 Uhr.

Das Heimatmuseum Schloss Schönebeck bietet in der Langen Nacht der Museen zwischen 18.15 und 19.30 Uhr Führung durch die Sonderausstellung zum 400-jährigen Bestehen des Vegesacker Hafens an. Anschließend sind bis 20 Uhr sowie von 22 bis 22.30 Uhr auf einer Großbild-Leinwand im Schlossgarten alte Bilder rund um den Vegesacker Hafen zu sehen, die live kommentiert werden. Zwischen 20.30 und 21.30 Uhr wird es auch im Schlossgarten musikalisch, wenn zu alten Stummfilmen über Vegesack und den Fischfang Klavier und Synthesizer erklingen.

Bei der Stiftung Haus Kränholm in St. Magnus stehen für 18 und 19 Uhr Führungen durch den Skulpturengarten auf dem Programm. Zu sehen sind unter anderem Werke von Heinrich Kirchner, Gustav Seitz, Emil Cimiotti und Robert Schad. Zudem bietet die Kuratorin der Stiftung Haus Kränholm in der Kränholm-Lounge um 21 und um 22 Uhr Werkbetrachtungen zu den beiden Künstlern Helmut Rieger und Heinz Trökes an. Dazwischen gibt es ab 20 Uhr einen Vortrag mit Klang und Bild. Professor Peter Sinapius spricht zum Thema „Hören, was sich der Sichtbarkeit verdankt“.

Das komplette Programm zur Langen Nacht der Bremer Museen gibt es auch im Internet unter www.bremen.de/die-lange-nacht-der-museen. Eintrittsbänder sind im Vorverkauf unter anderem bei den beteiligten Museen, im Pressehaus des Weser Kurier oder bei der Norddeutschen erhältlich. Erwachsene zahlen zwölf Euro, ermäßigt sechs. Die Familienkarte kostet 24 Euro, ermäßigt 18 Euro. Single-Familien zahlen zwölf Euro, und das Late-Night-Ticket ab 23 Uhr kostet sechs Euro. Die Eintrittsbänder gelten auch als Fahrscheine.

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