Das Weser-Strand-Porträt Hornistin Renée Allen lässt Bremer Musikgeschichte aufleben

Die Waller Hornistin Renée Allen spielt weltweit in Musikensembles. Während der Corona-Krise hat sie eine CD aufgenommen, mit der sie ein Stück verloren gegangene Geschichte zum Leben erweckt
17.01.2021, 05:00
Lesedauer: 4 Min
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Hornistin Renée Allen lässt Bremer Musikgeschichte aufleben
Von Lisa Urlbauer

Es ist gut zehn Jahre her, da hält Renée Allen eine Notensammlung in den Händen, die sie noch lange beschäftigen wird. Es ist eine Kopie der „Salonmusik für Waldhorn“, herausgegeben 1896 von August Emil Fischer. Fischer führt Ende des 19. Jahrhunderts ein Musikgeschäft in Bremen, in der Katharinenstraße 30. Er verkauft Instrumente und Noten, dreht Saiten und bietet einen Reparaturservice an. Es ist das größte und erfolgreichste Musikgeschäft der Stadt zu dieser Zeit. In den Bombenangriffen des Zweiten Weltkriegs aber gehen viele Noten und Originalaufnahmen des Verlages verloren. Sieben Jahrzehnte nach Kriegsende hat Allen Fischers Noten und eines seiner Instrumente auf einer CD wieder zusammengebracht – und lässt damit einen Teil Bremer Musikgeschichte aufleben.

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