Kommentar zum Schulausbau Weitsichtige Planung bei Schulausbau nötig

Die Sofortmaßnahme für den Schulausbau soll kurzfristig mehr Raum für die wachsende Schülerzahl schaffen. Doch sie ist eine Übergangslösung für ein Dauerproblem, meint Lisa-Maria Röhling.
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Weitsichtige Planung bei Schulausbau nötig
Von Lisa-Maria Röhling

Sofortmaßnahme für den Schulausbau, das klingt nach schnellem Handeln und raschem Eingreifen. Das Gegenteil ist der Fall: Weil der Neubau von Schulgebäuden in Bremen schleppend vorangeht, muss nun mit Mobilbauten dafür gesorgt werden, dass die Schüler in Bremen überhaupt genügend Platz zum Lernen bekommen. Eine Übergangslösung für ein Dauerproblem.

Sicher, der Aus- und Neubau von Schulgebäuden braucht seine Zeit. Deswegen ist es wichtig, dass der Senat kurzfristige und einfache Lösungen für die Raumproblematik findet. Allerdings ist für die langfristige Planung mehr Weitsicht nötig. Schulgebäude dürfen nicht mehr entlang von veralteten Kapazitätsgrenzen geplant werden; müssen Freiräume für Kinder im Ganztagsunterricht zulassen; müssen sich von dem alten Klassenzimmer verabschieden.

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Was aktuell in Planung ist oder gebaut wird, darf nicht in zehn Jahren schon wieder zu eng, zu knapp und zu altmodisch sein. Neue Gebäude müssen nicht die Probleme von vor fünf Jahren lösen; sie müssen so konzipiert sein, dass künftige Raumprobleme erst gar nicht entstehen können.

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