Autobauer Borgward kurz vor Marktstart

Der Marktstart von Borgward rückt immer näher. Kunden wurden per Mail zu einer VIP-Verkaufsveranstaltung eingeladen. Von dort können sie direkt ihr neues Auto mitnehmen.
08.06.2018, 15:42
Lesedauer: 1 Min
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Borgward kurz vor Marktstart
Von Stefan Lakeband

Der Autobauer Borgward steht offenbar kurz vor seinem Marktstart in Deutschland. Nachdem das Unternehmen schon vergangene Woche Interessierte aufgefordert hat, sich für eine Probefahrt anzumelden, gibt es nun Termine. Potenzielle Kunden könnten auch eine Sofortkauf-Option ziehen. In einer E-Mail des Unternehmens an diejenigen, die sich online für eine Probefahrt angemeldet hatten, heißt es: „Wir freuen uns, Sie zur Teilnahme an unserer exklusiven VIP-Verkaufsveranstaltung in Stuttgart einzuladen.“

Diese solle an mehreren Terminen Ende Juni und Anfang Juli stattfinden. Besucher hätten die Chance, „den BX7 TS Limited Edition bei einer Probefahrt zu testen und direkt bei Borgward zu Sonderkonditionen zu erwerben." Außerdem werden Gesprächsmöglichkeiten mit dem Borgward-Management und dem Borgward-Enkel Christian Borgward angepriesen. Genauso eine Einführung in das neue Design der Marke und in das gerade im Aufbau befindliche Brand Center.

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Wie genau die Sonderkonditionen aussehen, das geht aus der E-Mail nicht hervor. Der Listenpreis für die limitierte Edition des BX7 TS liegt bei 44.200 Euro. Laut Einladung können Besucher auch gleich ein Fahrzeug aus Stuttgart mit nachhause nehmen – wenn sie sich bis zum 14. Juni entscheiden. Also das Auto kaufen, ohne es gesehen oder Probe gefahren zu haben. Wie schon vor mehreren Monaten angekündigt, soll der Vertrieb künftig über die Neuwagen-Plattform von Sixt laufen, Reparaturen und Wartungen übernimmt die Werkstattkette ATU.

Die entsprechenden Verträge hätten eigentlich schon längst unterschrieben sein sollen. Borgward-Sprecher Marco Dalan sagte dem „Südkurier“ am Donnerstag, dass man nun in den finalen Gesprächen sei. Auch bezüglich des Werks in Bremen liege man „voll im Plan“. Allerdings hat der chinesische Foton-Konzern als Mutter von Borgward das Gelände im Bremer Güterverkehrszentrum, auf dem die Fertigung entstehen soll, noch nicht einmal offiziell gekauft.

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