Jacobs University "In virtuellen Welten ist nichts unmöglich"

Firmenmeeting in der Sahara oder OP ohne Patient - virtual-Reality-Technologie löst geografische und physische Grenzen in Simulationen auf. Ein Bremer Student hat nun ein eigenes Virtual-Reality-Lab gegründet.
18.05.2022, 15:51
Lesedauer: 3 Min
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Von Sophia Allenstein

Wem eine Realität nicht reicht, der kann hinter einer Tür der South Hall auf dem Campus der Jacobs University neue Realitäten erschließen. Hinter der Klinke wartet Dunkelheit, schummrig aufgehellt durch das pinke Neonlicht eines LED-Streifens. An breite Monitore angrenzend bleibt eine Hälfte des Raumes frei, eingerahmt von Markierungen auf dem Teppichboden. "Es gibt einen digitalen Raum, den Außenstehende nicht betreten sollten", erklärt Nicklas Vorrink, der für den Raum zuständig ist. Kurz darauf tritt Vorrink energisch in das leere Rechteck, setzt sich mit routinierten Griffen eine Virtual-Reality-Brille (VR-Brille) auf und nimmt jeweils einen Controller in jede Hand. Musik ertönt, von außen sieht es aus, als würde Vorrink tanzen, wenn er mit geschmeidigen Bewegungen durch die Luft wischt und mit den Händen ausholt. In der virtuellen Welt des Spieles "Beat Saber" steuert er nun einen Avatar in türkiser Kleidung, der zum Takt des Disneysongs "We don't talk about Bruno" heransausende Blöcke mit Lichtschwertern zerteilt, um möglichst viele Punkte zu erzielen.

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