Sündermann-Cup

SV Heiligenfelde gewinnt den Sündermann-Cup

Im Finale des Sündermann-Cups 2021 gewinnt der Bezirksligist SV Heiligenfelde gegen den Kreisligisten TVE Nordwohlde.
01.08.2021, 20:03
Lesedauer: 2 Min
Zur Merkliste
Von Arne Weger
SV Heiligenfelde gewinnt den Sündermann-Cup

Roman Obst (links) und sein SV Heiligenfelde siegten im Finale nach Elfmeterschießen gegen den TVE Nordwohlde.

Michael Galian

Der SV Heiligenfelde ist der Sieger des Sündermann Cup 2021. In einem spannenden Finale setzte sich die Mannschaft von Torben Budelmann im Elfmeterschießen gegen den TVE Nordwohlde durch, nachdem es nach 90 absolvierten Minuten 0:0 (0:0) stand. Trotz der Finalniederlage war Nordwohldes Trainer Michael Wichmann mehr als zufrieden: "Heiligenfelde spielt eine Liga über uns da ist ein 0:0 natürlich klasse. Ich bin mächtig stolz auf die Jungs", lobte der Coach seine Mannen nach dem Spiel.

Am Freitagabend gewann sein Team das Halbfinale gegen den Gastgeber TSV Bramstedt mit 3:2 (1:0) und machte damit das Finale gegen den Klassenhöheren SV Heiligenfelde klar. Der Gastgeber aus Bramstedt begann zunächst gut, doch nach 22 Minuten gingen die Nordwohlder mit 1:0 in Führung. Nach dem Seitenwechsel verlor der TSV völlig den Faden und der TVE erhöhte auf 3:0. Kurz vor Schluss war es ein Doppelschlag des Gastgebers, der die Unordnung in der Schlussphase bei Nordwohlde eiskalt ausnutzte. Eckhardt Kotrade, Trainer des TSV Bramstedt, war enttäuscht: "Uns fehlen aktuell viele Spieler, aber der Auftritt war nicht wie von uns erwartet. Letztendlich haben wir zu wenig gemacht und verloren."

Unwetter sorgt für Spielabbruch

Der SVH stand im Halbfinale dem TSV Weyhe-Lahausen gegenüber. In einem chancenarmen und ereignislosen Spiel beendete ein Unwetter das Spiel. Die Schiedsrichter entschieden auf Spielabbruch und ein direktes Elfmeterschießen, in dem sich der SV Heiligenfelde bei strömendem Regen durchsetzte. Lahausens Übungsleiter Michael Lamke freute sich über den Auftritt seines Teams im Halbfinale: "Ich habe in unserem Spiel keinen Klassenunterschied gesehen – im Gegenteil. Wir haben viele Spielanteile gehabt, auch wenn die Chancen größtenteils ausgeblieben sind. Das Elfmeterschießen war am Ende dann natürlich auch etwas Glückssache", wusste der TSV-Coach einzuordnen.

Im Spiel um Platz drei trafen somit der Gastgeber TSV Bramstedt und der TSV Weyhe-Lahausen aufeinander. Beide Mannschaften taten sich zunächst schwer ins Spiel hinein zu finden. Dadurch entwickelte sich eine sehr zähe Partie. Die beste Chance des ersten Spielabschnitts hatte der TSV Bramstedt, doch der Ball konnte gerade noch so von der Linie geklärt werden. Nach dem Seitenwechsel schwächte sich Lahausen selber. Dominik Lindenborn musste nach der zweiten Verwarnung den Platz verlassen. "Dieser Punkt der Partie hat uns aufgeweckt. Wir waren viel wacher und haben besser gespielt", erklärte Lamke. Daud Ali sorgte mit einem Doppelpack für den 2:0-Endstand.

SVH-Keeper Wachtendorf hält zwei Elfmeter

Im Finale behielt im letzten Spiel des Sonntagnachmittag der SV Heiligenfelde die Oberhand. In der regulären Spielzeit gab es wenige Aktionen im Strafraum, sodass am Ende kein Sieger feststand. Im Elfmeterschießen zeigte der SVH keine Blöße. Torwart Jörn Wachtendorf hielt die ersten beiden Elfmeter der Nordwohlder, ehe Nick Gerken mit dem vierten Elfmeter zum Turniersieg verwandelte.

"Am Ende haben wir das Turnier gewonnen, aber das ohne einen eigenen Treffer zu erzielen. Im letzten Drittel war das einfach zu wenig. Die Chancenverwertung ist ausbaufähig, sowie Einzelaktionen. Der Spielaufbau dagegen war klasse, doch das hilft uns ohne eigenen Treffer nicht weiter", erklärte Budelmann seine Sicht auf das gesamte Turnier.

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+