Hype um "Keine Zeit zu sterben" Bond beschert Kinos Besucher-Boom

"Keine Zeit zu sterben", der neue Bond-Film, bescherte am Wochenende auch dem Central-Theater in Osterholz-Scharmbeck einen Besucher-Boom. Die von der Pandemie gebeutelte Branche kann's gebrauchen.
06.10.2021, 05:00
Lesedauer: 4 Min
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Von Michael Schön

Osterholz-Scharmbeck. "Keine Zeit zu sterben" ist der längste Bond-Film aller Zeiten, der letzte mit Daniel Craig und – aufgrund seiner der Pandemie geschuldeten Startprobleme – vielleicht auch jener, der am sehnsüchtigsten erwartet wurde. Aber eine Lizenz zum Gelddrucken ist er für die Kinos, die den Agenten-Thriller vorführen dürfen, noch lange nicht. "Er läuft sehr gut, aber die Zahlen der anderen Bond-Filme werden wir nicht erreichen", bilanziert Wolfgang Schrick, Betreiber des Central Theater an der Poststraße, nachdem er am vergangenen Wochenende mit täglich vier Vorführungen des kultigen Kassenschlagers aufgewartet hatte. Dass der Publikumszuspruch im Osterholz-Scharmbecker Lichtspielhaus diesmal nicht ganz  so durchschlagend war wie bei "Spectre" oder "Casino Royale", liegt laut Schrick am Hygienekonzept, das einen Zwei-Plätze-Puffer zwischen Personen oder Familien vorsieht. Am Freitag, Sonnabend und Sonntag registrierte er jeweils um die 200 Besucher, am Premieren-Donnerstag etwa die Hälfte davon.  "Vor Corona hatten wir locker doppelt so viele Zuschauer im Saal, wenn Bond in die Kinos kam." 

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