Handball Fünf Zusagen und ein Abgang beim TV Oyten

Während ein Quintett den Drittliga-Frauen des TV Oyten erhalten bleibt, verlässt Lena Schulz die „Vampires“. Bei ihr wird der Aufwand aus beruflichen Gründen zu groß.
03.02.2021, 15:30
Lesedauer: 2 Min
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Von Jürgen Prütt

Marc Winter und Lars Müller-Dormann hatten in der vorigen Woche den ersten Schritt getan. Die beiden Handball-Trainer werden bei den „Vampires“ auch in der kommenden Saison die ersten Frauen und erste Männermannschaft trainieren (wir berichteten). Aktuell liegt der Fokus der beiden Übungsleiter aus Bremen auf den Personalplanungen bei den Drittliga-Frauen.

Wie Marc Winter gegenüber unserer Zeitung erklärt, haben inzwischen fünf Spielerinnen aus dem aktuellen Kader ihre Zusage für ein weiteres Jahr gegeben: Neben den Rückraumspielerinnen Julia Reinefeld, Pia Franke und Isabel Schengalz werden auch Kreisläuferin Jasmin Johannesmann sowie Torfrau Fenja Hassing ein weiteres Jahr für die „Vampires“ auflaufen. Beendet ist das Kapitel TV Oyten dagegen für Lena Schulz. Die Linkshänderin war nach einer Handballpause zu dieser Spielzeit in den Kader des Drittligisten zurückgekehrt. „Bei Lena haben sich die Prioritäten verschoben. Die Belastung zwischen Beruf und Handball in der dritten Liga ist zu groß geworden“, nennt Marc Winter den Grund für den Ausstieg der ehemaligen Dortmunderin. Keine Änderungen wird es beim TV Oyten im Umfeld der Drittliga-Mannschaft geben: Sören Böttcher bleibt dem Verein ebenso als Torwart-Trainer erhalten wie auch Physiotherapeutin Ann-Kathrin Abbes.

In den kommenden Tagen, sagt Marc Winter, stünden weitere Gespräche an. In Zeiten von Corona, erläutert der 53-Jährige, würden Lars Müller-Dormann und er die Gespräche über Zoom führen. Marc Winter: „Wir haben keine Prioritäten. Die Spielerinnen tragen sich in eine Liste ein. Je nachdem, wie es zeitlich passt“. Bis Mitte kommender Woche hofft Oytens Trainerteam von allen Spielerinnen auf ein Feedback. „Kein Gespräch hat bisher länger als sieben Minuten gedauert“, konnte Winter hinter den ersten Namen recht schnell einen Haken machen. Auch Pia Franke habe sofort ihr Ja-Wort gegeben. Sie sei doch nicht für drei Spiele aus der Handballpause zurückgekommen, berichtet Marc Winter von der Schalte mit der 23-jährigen Spielmacherin. Derweil habe sich der Abschied von Lena Schulz schon angekündigt. „Wir hätten sehr gerne mit Lena weitergemacht. Schlussendlich ist es von ihr aber konsequent, wenn es zeitlich nicht mehr passt.“

In Sachen Kaderplanung liegt das Hauptaugenmerk beim TV Oyten auf das Zusammenhalten des bisherigen Kaders. Bei potenziellen Neuzugängen will man auf Talente aus dem hiesigen Raum setzen. Marc Winter: "Probetrainings sind in der Pandemie nun einmal nicht möglich sind. Verstärkungen aus höheren Ligen werden wir nur schwer nach Oyten locken können. Wir schauen uns nach jungen Kräften um, die zu uns passen könnten und denen wir die dritte Liga zutrauen.“

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