Fußball-Kreisliga

Abdu Nasraoglu heuert beim SV Hönisch an

Ricardo Seidel hat seinen Trainerposten beim SV Hönisch geräumt. Nun hat der Klub aus dem Verdener Ortsteil seinen Nachfolger präsentiert: Abdu Nasraoglu übernimmt das Team im Sommer.
14.02.2021, 10:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Philipp Zehl
Abdu Nasraoglu heuert beim SV Hönisch an

Ziad Leilo (l.) und Wolfgang Zehl (r.) begrüßen Abdu Nasraoglu als Coach.

Philipp Zehl

Der Nachfolger steht fest: Abdu Nasraoglu wechselt im Sommer vom TV Hassendorf zum Fußball-Kreisligisten SV Hönisch und tritt dort als Trainer die Nachfolge von Ricardo Seidel und Mark Köhnemann an. „Abdu war unsere absolute Wunschlösung. Ich bin sehr froh, dass es geklappt hat“, erzählt Ziad Leilo, Sportlicher Leiter des SV Hönisch. Mit Nasraoglu hat der Verein einen sehr erfahrenen Trainer gefunden, der bereits höherklassig als Coach gearbeitet hat – unter anderem auf Bezirks- und Landesebene.

Aufgrund der aktuellen Situation habe der Nachfolger Seidels bislang kein konkretes Saisonziel festgelegt. „Wichtig ist es erst einmal, der Mannschaft ein Gesicht zu geben und den Zusammenhalt zu stärken“, findet Nasraoglu, der seit rund 30 Jahren im Trainergeschäft ist. Hierbei will er auch besonders eng mit der zweiten Herren des SVH zusammenarbeiten, um die Gemeinschaft voranzubringen. „Der familiäre Aspekt im Verein ist wichtig. Dieser soll weiter bestehen und wachsen“, betont er.

Vor seinem Engagement beim TV Hassendorf war der B-Lizenz-Inhaber unter anderem im Landkreis Verden beim TSV Achim und TSV Uesen als Herrentrainer sowie beim damaligen Bezirksligisten TSV Ottersberg II tätig. „In Ottersberg hatte ich meine bislang erfolgreichste Zeit“, blickt der Übungsleiter auf den damaligen Aufstieg in den Bezirk sowie den Kreispokalsieg im selben Jahr zurück. Neben den diversen Stationen im Herrenbereich sammelte er im Jugendbereich weitere Erfahrungen. „Die Jugendarbeit war sehr interessant. Es macht viel Spaß, mit jungen Spielern zusammenzuarbeiten, die lernwillig sind“, sagt er und verweist auf seine Zeit als Trainer der JSG Achim/Uesen. Die damalige Mannschaft habe er in der U14 übernommen und bis zur U18-Landesliga begleitet. „Im Herrenbereich ist die Mischung zwischen jungen und erfahrenen Spielern wichtig“. Aus diesem Grund hofft Nasraoglu, dass ein Großteil des jetzigen Kaders zusammenbleibt.

„Pläne und Ziele zu haben, ist wichtig“, betont der 47-Jährige. Sobald der Kader des Kreisligisten stehe, könne man abschätzen, wohin der Weg gehe. „Mit einer intakten Mannschaft ist es sicherlich möglich, oben in der Tabelle mitzuspielen“, erklärt der neue Trainer, der zielorientiert mit dem Team arbeiten will. „Dafür soll Abdu auch die nötige Zeit bekommen“, versichert der Verein. Damit der neue Coach nicht allein die Arbeit aufnehmen muss, sucht der SVH derzeit noch einen Co-Trainer.

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