Handball-Landesliga

Bei der HSG Verden-Aller schrillen langsam die Alarmglocken

Die Saison ist noch jung. Allerdings droht der HSG Verden-Aller schon jetzt, dass sie die eigenen Ziele aus den Augen verliert.
10.10.2021, 11:18
Lesedauer: 1 Min
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Von Jürgen Prütt

Platz vier bis sechs – mindestens. Mit diesem Ziel ist die HSG Verden-Aller in die Saison 2021/2022 gegangen. Spätestens nach der 29:32 (16:12)-Niederlage beim TS Woltmershausen schrillen beim Handball-Landesligisten von der Aller nun aber die Alarmglocken. Die Wirklichkeit sieht anders aus. Mit 1:7 Zählern findet sich die HSG aktuell auf dem vorletzten Platz der Tabelle wieder. "Wir müssen jetzt schnell den Hintern hochkriegen und Punkte sammeln", redete Verdens Trainer Sascha Kunze Klartext.

In Woltmershausen sah der Coach zwei verschiedene Halbzeiten seiner Mannschaft. Bei einer Vier-Tore-Führung war die Welt der Gäste beim Gang in die Pause noch in Ordnung. Das sollte sich direkt nach Wiederanpfiff ändern. "Wir schenken quasi gleich den Anwurf her und kassieren den Treffer zum 16:13", berichtete Kunze. In der Folge habe seine Truppe komplett den Zugriff verloren. "Wir schlagen uns selber und funktionieren nicht mehr als Mannschaft."

Beim Spielstand von 23:23 (45.) war der Vorsprung der Verdener aufgebraucht, wenig später lagen die Gastgeber mit zwei Toren vorne – 28:26 (52.). Die letzten sieben Minuten musste die Kunze-Sieben fast komplett in Unterzahl bestreiten. Zehn Zeitstrafen und zwei Rote Karten sprachen die Schiedsrichter für die HSG aus, der TSW kam mit einer Hinausstellung vergleichsweise  glimpflich davon.

Auf das Gespann Kessler/Quahs wollte Kunze die Pleite nicht schieben: "Wir haben die Gegner in der zweiten Halbzeit unterschätzt, komplett den Faden verloren und uns von Nichtigkeiten anstecken lassen." Schlussendlich seien die Punkte nicht zu Unrecht an die Bremer gegangen, befand Kunze: "Woltmershausen hat es einfach als Team durchgezogen."

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