Echte Kriminalfälle Im Angesicht des Verbrechens

Mit Mord und Totschlag beschäftigt sich Sabine Lühning bei ihrer neuesten Stadtführung. Dabei schaut sie ganz genau hinter die Fassaden der Stadt Verden.
20.07.2021, 17:38
Lesedauer: 3 Min
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Im Angesicht des Verbrechens
Von Jörn Dirk Zweibrock

Bremen, 29. November 1951: Gegen 13.30 Uhr öffnet der Chefredakteur der Bremer Nachrichten, Adolf Wolfard, seine Post. Er fragt sich, was es wohl mit der geheimnisvollen Paketrolle auf sich haben mag. Ein Weihnachtsgeschenk? Nein, eine Paketbombe, die ihn Sekunden später aus dem Leben reißt. Feuilleton-Chef Werner Wien und die Sekretärin werden durch das Sprengstoff-Attentat schwer verletzt. Was in Bremen zu diesem Zeitpunkt noch niemand wusste: Fünf Stunden zuvor ist bereits im Postamt Eystrup eine Paketbombe detoniert. Sie hat die Mitarbeiterin der Eystruper Marmeladenfabrik Göbber, die 18-jährige Margret Grüneklee, getötet. Und der Verdener Futtermittelfabrikant Anton Höing ist dem Anschlag zur Mittagszeit wegen einer defekten Batterie nur knapp entkommen. Absender der drei Paketbomben ist der als „Tango-Jüngling“ in die deutsche Kriminalgeschichte eingegangene Erich von Halacz.

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