Reiten Die erste Prüfung ist bei der Dressur-WM in Verden absolviert

Die Weltmeisterschaft der jungen Dressurpferde wurde am Mittwoch mit der Qualifikation der Sechsjährigen eröffnet. Auf Rang eins landete eine Britin, die vor wenigen Wochen in Tokio Bronze gewonnen hatte.
25.08.2021, 18:13
Lesedauer: 2 Min
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Die erste Prüfung ist bei der Dressur-WM in Verden absolviert
Von Florian Cordes

Nach vierjähriger Pause und der pandemiebedingten Absage im vergangenen Jahr ist das Warten nun zu Ende gegangen: Auf dem Rennbahngelände in Verden ist am Mittwoch die erste Prüfung der Weltmeisterschaft der jungen Dressurpferde ausgetragen worden. Im Viereck der Gut Wettlkam Arena stand die Qualifikation der sechsjährigen Pferde auf dem Programm.

Bereits vor der Prüfung hatten sich die Gäste aus dem Ausland positiv über das WM-Areal in der Reiterstadt geäußert. „Das ist gut hier, sehr pferdefreundlich“, befand Oliver Oelrich, Ausbilder und Trainer aus Langenfeld sowie Schweizer Nationaltrainer. Der Coach hat sieben Pferde, Reiterinnen und Reiter in Verden dabei, die allesamt auf seine Unterstützung bauen. Der Portugiese Nuno Palma e Santos lobte die Gegebenheiten in einer Mitteilung der Veranstalter ebenfalls: „Einladend und pferdefreundlich und sehr, sehr guter Boden.“

Dass unweit des Verdener Stadions wieder globale Titelkämpfe ausgetragen werden, war am Mittwoch auf Anhieb für die Besucher zu erkennen. Rund um das Dressur-Viereck wehten die Flaggen der teilnehmenden Nationen im leichten Wind. In jenem Viereck erhielt Charlotte Fry in der Qualifikation der Sechsjährigen die beste Wertnote. Mit dem Hengst Kjento und einer 9.40 belegte sie Rang eins. Bereits vor wenigen Wochen stand die Dressurreiterin auf einem Treppchen – und zwar bei den Olympischen Spielen in Tokio. Mit Großbritannien gewann Charlotte Fry in der Mannschaftswertung die Bronzemedaille.

Hinter der Britin und Kjento platzierten sich der Spanier Manuel Dominguez Bernal und Hengst Escamillo. Das Duo erhielt die Note 9.20. Auf dem dritten Platz landeten hingegen zwei Paare: Sowohl Simone Pearce (Australien) im Sattel von Dancier Gold als auch Mette Sejbjerg Jensen (Dänemark) auf Suarez erhielten von den Richtern eine 8.40. Beste deutsche Starterin war am Mittwoch Andrea Winkeler, die mit dem Wallach Powerpoint de Tamise im Dressurviereck unterwegs war. Am Ende wurde das Paar mit einer 8.24 bewertet. Insgesamt starteten am Mittwoch 48 sechsjährige Dressurpferde. Zwölf Paare empfahlen sich auf direktem Weg für das Finale. An diesem Donnerstag steht in der Gut Wettlkam Arena die nächste Qualifikation auf dem Zeitplan – die der Fünfjährigen. Das kleine Finale der Sechsjährigen wird in der Co-Lo Trans Arena ausgetragen. Bei dieser Prüfung werden noch drei Final-Startplätze vergeben. Beide Wettbewerbe beginnen um 9 Uhr.

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