Neue Verbindungen in Bremen und umzu Bahn setzt mehr Regionalzüge ein

Die Deutsche Bahn bietet in Niedersachsen und Bremen ab Sonntag mehr Züge an. Vor allem am Abend und an den Wochenenden profitieren Reisende vom Fahrplanwechsel.
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Von Michael Evers

Die Deutsche Bahn bietet in Niedersachsen und Bremen ab Sonntag mehr Züge an. Vor allem am Abend und an den Wochenenden profitieren Reisende vom Fahrplanwechsel.

Mehr Züge vor allem am Abend und an den Wochenenden bietet die Deutsche Bahn in Niedersachsen und Bremen ab dem Fahrplanwechsel am kommenden Sonntag (11. Dezember) an. Im Regionalverkehr gibt es zusätzliche Züge unter anderem zwischen Osnabrück, Oldenburg und Wilhelmshaven, Hannover und Bremen sowie Hannover und Osnabrück, teilte die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mit. „Wir reagieren damit auf eine verstärkte Nachfrage“, erklärt der Sprecher der Landesnahverkehrsgesellschaft, Rainer Peters.

Der letzte abendliche Intercity über Bremen und Osnabrück nach Köln fährt künftig über Nacht weiter nach Basel, wo er am nächsten Morgen ankommt. Das nächtliche IC-Paar zwischen Köln, Hannover und Berlin fährt an den Wochenenden weiter nach Rostock und Binz auf Rügen. Außerdem wird nachmittags (montags bis donnerstags und sonntags) ein zusätzlicher schneller Inter City von Münster über Osnabrück, Hannover und Wolfsburg nach Berlin eingelegt.

Probleme mit neuen Doppelstock-Zügen

Die Deutsche Bahn zieht unterdessen die neuen Doppelstock-Intercity vorübergehend von der Linie Köln-Norddeich ab. Stattdessen fahren die Züge von Köln über Hannover und Leipzig nach Dresden. Da die neuen Züge mehr Sitzplätze als die alten bieten, sollen sie zunächst auf der stark nachgefragten Verbindung vom Ruhrgebiet in Richtung Osten fahren, statt auf der schwächer genutzten Linie zur Nordseeküste. Dort kommt für ein bis zwei Jahre wieder der Jahrzehnte alte Vorgänger-Intercity zum Einsatz, bis alle Probleme mit den neuen Doppelstock-Zügen behoben sind.

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Fahrgäste hatten sich über die neuen Waggons beschwert, weil sie auf den Schienen den Berichten zufolge zu sehr schwankten. Es wird also noch dauern, bis die Feriengäste aus dem Ruhrgebiet mit den neuen Wagen an die Nordseeküste fahren können. Inzwischen seien die Probleme mit den neuen Waggons behoben, erklärte Bahnsprecher Egbert Meyer-Lovis auf Nachfrage. Nähere Angaben dazu machte er nicht. Unbestätigten Informationen zufolge, sollen die Waggons durch ein unglückliches Zusammenspiel von neuem Radreifenprofil und altem Gleisbett ins Wanken gekommen sein.

DB-Konkurrent Locomore startet Fernzug

Nach Angaben der Landesnahverkehrsgesellschaft werden die neuen Doppelstockwagen auf der Strecke Bremen-Norddeich jedoch weiterhin im Einsatz sein.

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Weil die Deutsche Bahn die klassischen Nachtzüge mit Schlaf- und Liegewagen aufgibt, übernehmen die Österreichischen Bundesbahnen nach der Verbindung Hamburg-Wien auch den Zug von Hamburg über Hannover und Göttingen nach München und fahren diesen weiter nach Innsbruck. „ÖBB-Nightjet“ heißen die österreichischen Züge künftig. Außerdem startet der private DB-Konkurrent Locomore mit einem Fernzug von Stuttgart über Göttingen, Hannover und Wolfsburg nach Berlin und zurück.

Eine neue Regionalexpress-Anbindung erhält Helmstedt, das in der Hauptverkehrszeit von der Westfalenbahn von und nach Bielefeld und Rheine angefahren wird.

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