Das Rennen zum Jahresende

150 Enduro-Fahrer knattern durch den Hoope-Park

Im Hoope-Park haben sich 150 Enduro-Fahrer zum Jahresende ein anspruchsvolles Rennen geliefert. Auf aufgeweichtem Boden und im Scheinwerferlicht ging es ans Eingemachte.
27.12.2018, 17:28
Lesedauer: 2 Min
Zur Merkliste
Von Andreas Palme
150 Enduro-Fahrer knattern durch den Hoope-Park

Die Witterungsbedingungen erforderten Gefühl und Geschicklichkeit von 150 Startern bei der Jahresabschlussveranstaltung im Hoope-Park.

Andreas Palme

Hagen. „Heute steht der Spaß im Vordergrund“, erklärte Heiko Schlicht als Betreiber der Motorsportanlage an der L 135 in der Gemeinde Hagen im Bremischen. Im Hoope-Park fand das traditionelle „Nikolaus-Enduro“ zum Saisonabschluss statt. 150 Starter in sieben Klassen freuten sich auf eine Veranstaltung, die den Zweiradfahrern einiges an Kraft und Kondition abverlangte.

Zahlreiche Regenschauer weichten die Strecke auf und forderten von den Teilnehmern ein hohes Maß an Geschicklichkeit auf ihren geländegängigen Motorrädern. Um 14.10 Uhr fiel der Startschuss zum zwei Stunden langen Nikolaus-Enduro-Rennen. Ziel der Teilnehmer ist es, so viele Runden wie möglich innerhalb der 120 Minuten zurückzulegen. Mittels Transponder sind die gefahrenen Runden elektronisch gemessen worden.

Das Reglement verpflichtet alle Teilnehmer dazu, geeignete Schutzkleidung sowie einen geeigneten Schutzhelm in einwandfreiem Zustand zu tragen. In allen Klassen dürfen auch nicht zulassungsfähige Maschinen starten. Die Reifenwahl ist jedem Teilnehmer freigestellt. Die Maschinen müssen ohne technische Mängel sein und dürfen eine Lärmemission von 94 Dezibel nicht überschreiten. Das Betanken war nur in der dafür ausgewiesenen Zone und auf einer Tankunterlage zulässig.

Während der erste Veranstaltungsteil im Hellen stattfand, stellte der zweite Teil eine größere Herausforderung für Mensch und Maschine dar: Bei Dunkelheit starteten etwa 50 Teilnehmer zur Umrundung eines sogenannten Kurzkurses rund um das Steinfeld. Dort sorgten Scheinwerfer für vermeintlich bessere Sichtbedingungen – lange Schattenwürfe erschwerten vielerorts auf der Strecke eine Beurteilung des Parcours.

Unter der Anfeuerung der zahlreichen Zuschauer drehten die Akteure dennoch tapfer ihre Runden. Zum letzten Mal setzten sich die Fahrer der Maschinen in diesem Jahr mit dem Parcours auseinander. So wurde der Saisonabschluss dann auch gebührend gefeiert: Ein Spanferkel am Grill sowie gute Gespräche inklusive Lagerfeuer-Romantik im Kreise Gleichgesinnter sorgten auch am Ende für gute Stimmung unter den Teilnehmern.

Wie beliebt die Veranstaltung im Norden ist, zeigt die hohe Zahl an Anmeldungen. Aufgrund des Andrangs musste der Veranstalter späte Anfragen sogar ablehnen. „Wir hatten fast doppelt so viele Anmeldungen wie Startplätze“, erläuterte Organisator Heiko Schlicht. Ihn freut große Erfolg der Traditionsveranstaltung.

Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+