Gut fürs Immunsystem Eintauchen in den Wald

Wandern an sich tut dem Körper schon gut, im Wald entspannen Körper und Geist noch mehr.
24.04.2021, 14:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Undine Mader

Landkreis Osterholz. Dem Wald werden gesundheitsförderliche Eigenschaften zugeschrieben. So wirke sich eine Waldwanderung auf die allgemeine Fitness positiv aus, und durch die Konzentration auf das Atmen könne der Spaziergang im Wald einen meditativen Charakter bekommen, sagt der Geschäftsführer der Touristikagentur Teufelsmoor-Worpswede-Unterweser, Thorsten Milenz. Auch die Landschaftsbeobachtung sei gut für die Psyche.

Diese positiven Effekte werden seit einigen Jahren unter dem Begriff Waldbaden bewusst genutzt. "Shinrin Yoku“ kommt aus Japan und bedeutet übersetzt so viel wie „ein Bad in der Atmosphäre des Waldes nehmen“. Dieses bewusste Eintauchen in einen Wald gilt in Fernost als Medizin. Zeitdruck darf dabei am Waldrand zurückgelassen werden. Es geht auch nicht darum, eine spezielle Strecke zurückzulegen. Der Aufenthalt im Wald ist das Ziel des Waldbadens, denn es geht einzig ums Abschalten. Am besten funktioniert das, wenn sich die Waldbesucher ganz aufs Schauen, Riechen, Fühlen oder Hören einlassen, beispielsweise bei der Vogelbeobachtung.

Der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) schreibt auf seiner Internetseite: „Zu wenig Natur macht krank“. Das Waldbaden setze auf die Heilkraft der Bäume, und im Wald finde der gestresste Mensch zu sich selbst. Zum Waldbaden eignet sich beispielsweise die Strecke durchs Heilsmoor, so Milenz. Reine Waldtouren hingegen gäbe es im Landkreis Osterholz wenige. Das liege an der abwechslungsreichen Landschaft.

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