Kommentar über die Bremer Sixdays Der Mix macht's

Die 53. Auflage des Sechstagerennens verdeutlichte, dass es viele Menschen gibt, die diesen Mix aus Sport und Unterhaltung lieben. Das neue Konzept geht offenbar auf, findet Sportredakteur Jörg Niemeyer.
18.01.2017, 00:00
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Der Mix macht's
Von Jörg Niemeyer

Die 53. Auflage des Sechstagerennens verdeutlichte, dass es viele Menschen gibt, die diesen Mix aus Sport und Unterhaltung lieben. Das neue Konzept geht offenbar auf, findet Sportredakteur Jörg Niemeyer.

Die Sixdays gehören seit 1965 zu Bremen. Mit ihnen ist es wie mit jeder anderen Veranstaltung in der Stadt: Man mag sie oder man mag sie nicht, man kann hingehen oder wegbleiben. Aber auch die 53. Auflage des Sechstagerennens verdeutlichte, dass es viele Menschen gibt, die diesen Mix aus Sport und Unterhaltung lieben.

Belastbare Zahlen über einen möglichen wirtschaftlichen Erfolg gibt es am Ende nach der Veranstaltung noch nicht. Doch so, wie sich die Sixdays sechs Tage präsentiert haben, sind sie mindestens gefühlt erfolgreich gewesen.

In den Hallen war viel los, und die ÖVB-Arena, wo die Radsportler ihre Runden drehten, war außer am Party-Montag besser besetzt als in den vergangenen Jahren.

Lesen Sie auch

Offenbar geht das Konzept auf, den Sport mehr in den Fokus zu stellen. Die Jagden auf der Bahn sind schneller geworden, mit dem Tag der Schulen und dem Jedermann-Rennen kommen die Sixdays zeitgemäßer daher.

Die Veranstalter sind aber klug genug, auch das Angebot für die Partygänger zu pflegen. In Bremen wird es das Sechstagerennen noch lange geben, sofern am Ende nicht doch ein finanzielles Minus bleibt.

Lesen Sie auch

Lesen Sie auch

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+