Ermittlungen dauern an Gewaltanwendung als Todesursache ausgeschlossen

Nach der Obduktion der Leiche des nach einem Polizeieinsatz in Delmenhorst verstorbenen 19-Jährigen steht die Todesursache noch nicht fest. Die Staatsanwaltschaft schließt Gewaltanwendung auf das Opfer aus.
08.03.2021, 13:42
Lesedauer: 1 Min
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Gewaltanwendung als Todesursache ausgeschlossen
Von Gerwin Möller

Die Staatsanwaltschaft Oldenburg schließt im Fall des Todes eines 19-Jährigen, der nach einem Polizeieinsatz am Sonnabendabend gestorben war (wir berichteten), Gewalteinwirkung von außen als Todesursache aus. „Nach dem nunmehr vorliegenden, vorläufigen Ergebnis der rechtsmedizinischen Untersuchung ist die Ursache des Ablebens des Mannes bislang noch nicht geklärt“, erklärt Matthias Rennecke, Sprecher der Staatsanwaltschaft. Weitere Untersuchungen, insbesondere eine toxikologische Begutachtung, seien in Auftrag gegeben worden „und müssen nun abgewartet werden“. Wann mit Ergebnissen zu rechnen sei, wäre bislang noch unklar.

Ein 19-jähriger Mann hatte sich am Freitag bei einer Drogenkontrolle von Zivilfahndern im Wollepark seiner Festnahme entzogen. Nach heftiger Gegenwehr war der Teenager zur Dienststelle an der Marktstraße gebracht worden. Während er dort auf eine richterlich angeordnete Blutentnahme warten musste, war er im Gewahrsamsbereich des Reviers kollabiert. Nach ersten Rettungsversuchen durch Polizeibeamte wurde er in ein Oldenburger Krankenhaus gebracht. Dort ist er am Abend des darauffolgenden Tages verstorben.

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Aus Gründen der Neutralität wurde die Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt/Ammerland mit den Ermittlungen beauftragt. „Das ist ein ganz normaler Vorgang“, sagte Delmenhorsts Polizeisprecherin Lorena Lemke auf Nachfrage des DELMENHORSTER KURIER.

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