Zuschauerzahl reduziert Werder besetzt gegen Aue nur Dauerkarten-Plätze

Die Entscheidung ist gefallen: Der SV Werder Bremen lässt zum Heimspiel gegen Aue nur 27.000 Fans ins Stadion – und sie müssen alle Inhaber einer Dauerkarte sein.
01.12.2021, 15:34
Lesedauer: 2 Min
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Von Daniel Cottäus

Der SV Werder Bremen und der Bremer Senat haben sich am Mittwochvormittag darauf verständigt, dass die Zuschauerzahl für das Zweitliga-Heimspiel gegen den FC Erzgebirge Aue (Freitag, 18.30 Uhr) deutlich reduziert wird. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor, die der Senat am Mittwochnachmittag öffentlich gemacht hat.

So sind für die Partie insgesamt 27.000 Fans zugelassen - und zwar ausschließlich auf Dauerkartenplätzen. Personen, die keine Dauerkarte besitzen, die sich aber über die Ticketbörse eine entsprechende Karte gesichert haben, dürfen auch ins Stadion gehen. Einzelkarten werden nicht verkauft, "insbesondere nicht an Gästefans", wie es in der Mitteilung heißt. Da Aue im Bundesland Sachen (also einem Hoch-Inzidenz-Gebiet) liegt, war vor einigen Tagen bereits beschlossen worden, dass auswärtige Fans keinen Zutritt zum Stadion erhalten würden. Zudem war eine Reduzierung der Gesamtkapazität um 25 Prozent angedacht. Nun sind Stadt und Verein noch einen Schritt weiter gegangen.

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"Wir haben in sehr guten Gesprächen nach konstruktiven Lösungen gesucht", berichtet Werder-Präsident Hubertus Hess-Grunewald, der am Mittwochvormittag mit Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) zusammengesessen hatte. Werder habe bereits am Freitag "unsere Bereitschaft signalisiert, bei den Zuschauerzahlen noch weiter runtergehen zu können, weil wir uns natürlich unserer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst sind", sagt Hess-Grunewald.

Da die Nachfrage für das Aue-Spiel nicht vergleichbar groß mit der vor anderen Partien ist, rechnen Verein und Stadt damit, dass die tatsächliche Zuschauerzahl am Freitagabend deutlich unter 27.000 liegen wird. Hess-Grunewald: "Wir gehen nach dem derzeitigen Buchungsstand davon aus, dass wir etwa die Hälfte der Gesamtkapazität erreichen werden."

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Bürgermeister Bovenschulte lobte Werders Verhalten in der aktuellen Situation: "Ich danke Werder sehr für diese freiwillige, deutliche Reduzierung der Zuschauerzahl. Ein volles Stadion wäre in der aktuellen Lage das falsche Signal gewesen."

Das Spiel wird wie die vorangegangen auch unter 2G-Regeln ausgetragen. An den bisherigen Maßnahmen wird festgehalten, so dass es weiterhin Maskenpflicht in den VIP-Bereichen geben wird und eine Maskenempfehlung in allen weiteren Bereichen.

Anmerkung der Redaktion: In einer vorherigen Version hatte es geheißen, nur Dauerkarteninhaber dürfen ins Stadion. Tatsächlich dürfen auch Personen ins Stadion, die sich über die Ticketbörse einen Dauerkarten-Platz gesichert haben. 

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