Nach Partie gegen Regensburg Werder-Trainer Werner: „Dürfen Ziele haben, die einen locken“

Am Freitagabend konnte sich der SV Werder Bremen gegen den SSV Jahn Regensburg mit 3:2 durchsetzen, die Tore schossen Leonardo Bittencourt, Marco Friedl und Marvin Ducksch. Die Stimmen zum Spiel.
10.12.2021, 21:58
Lesedauer: 2 Min
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Von Björn Knips und Timo Strömer

Werder Bremen klopft wieder oben an: Die Mannschaft von Trainer Ole Werner hat sich am Freitagabend mit 3:2 beim SSV Jahn Regensburg durchgesetzt und den Anschluss an die Spitzengruppe der 2. Bundesliga wiederhergestellt. 

Ole Werner (Trainer des SV Werder Bremen): „Das war eine wilde Schlussphase, so geht es hier immer zu. Ich habe hier schon die eine oder andere Schlussphase erlebt, mal mit gutem, mal mit schlechtem Ausgang, heute war es ein positiver Ausgang für uns. Wir haben in der ersten Halbzeit die Anfangsphase verschlafen, dann eigentlich sehr gut ins Spiel gefunden. Der Ausgleich war folgerichtig, wir hätten vielleicht die eine oder andere Situation noch besser ausspielen müssen. In der zweiten Halbzeit war es ein sehr zerfahrenes Spiel, wir haben uns leider so ein bisschen darauf eingelassen. Aber wir haben zur richtigen Zeit die Tore gemacht, hinten heraus müssen wir aktiver verteidigen. Zu den Situationen, die dann entstanden sind, darf es eigentlich gar nicht mehr kommen. Aber unterm Strich holen wir drei Punkte bei einer sehr starken Regensburger Mannschaft. Heute war für mich wichtig, dass wir auf den frühen Rückschlag als Mannschaft gut reagieren können. Aber es hat noch ein bisschen etwas gefehlt von der Vorstellung, wie der Fußball von uns mal aussehen soll.“

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Ole Werner über Werders Aufstiegs-Chancen: „Die Hinrunde ist jetzt gespielt, bei all den Turbulenzen war es schon wichtig, dass wir diese sechs Punkte noch geholt haben. Wir haben noch ein Spiel bis Weihnachten und es lohnt sich, darauf alle Konzentration zu verwenden. Darauf sollten wir den Fokus legen, nichtsdestotrotz darf man natürlich Ziele haben, die einen auch locken. Aber erst mal müssen wir unsere tagtägliche Arbeit machen.“

Marco Friedl (Torschütze zum zwischenzeitlichen 2:1 für Werder Bremen): „Wir wussten, dass wir heute eine Riesenchance haben, wieder ganz oben mitzumischen, wenn wir drei Punkte holen. Das war unser Ziel und ich glaube, das hat man auch gesehen. Der Wille hat dazu beigetragen, dass wir das Spiel gewonnen haben.“

Mersad Selimbegovic (Jahn-Trainer): „Wir haben richtig gut begonnen, waren sehr aggressiv. Bremen ist dann aber immer besser ins Spiel gekommen. Der Ausgleich war verdient. Vor dem zweiten Bremer Tor waren wir eigentlich richtig gut. Wir haben nicht aufgegeben. Werder hat viel Qualität, die brauchen nicht viel. Wir können stolz sein, was wir geliefert haben.“

Benedikt Saller (Jahn-Profi): „Ich finde, dass wir heute ein gutes Spiel gemacht haben, aber das war heute auch ein Top-Gegner. Wir haben in einer ganz blöden Phase das 1:2 bekommen, in der wir eigentlich gut am Drücker waren. Ein Unentschieden wäre heute auch verdient gewesen.“

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