Neuzugang aus Augsburg Dikeni Salifou über die Gründe für seinen Wechsel zu Werder

Dikeni Salifou hätte auch beim FC Augsburg bleiben können. Doch der gebürtige Münchner entschied sich aus bestimmten Gründen für Werder.
21.06.2022, 12:06
Lesedauer: 2 Min
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Von nag

Mitte April wurde Dikeni Salifou als erster Neuzugang des SV Werder Bremen für die kommende Saison präsentiert. Der 19-Jährige hätte auch beim FC Augsburg bleiben können, für den er in der vergangenen Saison in der U19 gespielt und immerhin vier Mal bei Spielen der Profis im Kader gestanden hat. Auch andere Clubs waren heiß auf den defensiven Mittelfeldspieler. Doch der gebürtige Münchner mit togolesischem Pass entschied sich für Werder. Warum, das verriet er nun in einem Interview mit den Vereinsmedien.

„Mich hat am meisten überzeugt, dass ich hier in Bremen eine Perspektive gesehen habe. Das Trainerteam, Frank Baumann und Clemens Fritz haben mir aufgezeigt, dass ich die Chance habe, mich hier durchzusetzen“, sagte Dikeni Salifou. „Dazu habe ich gesehen, dass die Stadt den Verein einfach liebt. Das ist einfach brutal, das ist etwas Geiles. Das motiviert einen dann noch mehr Gas zu geben.“ Gerade die Atmosphäre beim letzten Saisonspiel, als Werder Bremen den Bundesliga-Aufstieg perfekt gemacht hatte, sei für ihn unglaublich gewesen. „Ich freue mich schon, wenn ich auf dem Platz stehe und so viele Fans da sind.“

Geduld gefragt

Bis Dikeni Salifou einmal für den SV Werder Bremen in der Bundesliga auf dem Platz steht, könnte es aber auch noch etwas dauern. Zwar traut Clemens Fritz, Werders Leiter Profifußball, dem Mittelfeldspieler zu, sich an der Weser durchzusetzen und spricht von einem „verheißungsvollen Spieler, der unheimlich viel Potenzial mitbringt.“ Doch: Es ist auch Geduld gefragt angesichts des neuen Umfelds, in dem er sich erst mal zurechtfinden müsse.

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Der Neuzugang selbst hat jedenfalls klare Ziele für die kommende Saison: „Mit der Mannschaft ist das Wichtigste erstmal der Klassenerhalt, das ist Priorität Nummer eins. Persönlich möchte ich natürlich so viele Minuten sammeln wie möglich, mich in die Mannschaft integrieren und mich so gut wie möglich verbessern.“ Im Trainingslager im Zillertal, das Werder Bremen ab Ende Juni für zehn Tage bezieht, will er zudem die Zeit nutzen, seine Mitspieler noch besser kennenzulernen. Die Mannschaft habe ihn aber schon an seinem ersten Tag sehr gut aufgenommen. „Die Jungs sind alle sehr witzig, das habe ich so nicht erwartet. Man hat immer seine Vorstellung, wie die Leute sind, aber es war komplett anders. Mit Duckschi und Agu habe ich schon viel gelacht.“ 

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