Ex-Profi kehrt zurück Kevin Schindler wird Co-Trainer bei Werders U19

Björn Schierenbeck freut sich: "Sehr schön" sei es, dass Kevin Schindler wieder zurückkomme, betont der Direktor von Werders Leistungszentrum - und meint damit Schindlers künftige Arbeit als Co-Trainer der U19.
22.06.2022, 22:25
Lesedauer: 1 Min
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Von Mario Nagel

Erst vor wenigen Tagen hatte der SV Werder Bremen bekannt gegeben, mit Nelson Valdez einen ehemaligen Profi der Grün-Weißen in den Trainerstab der U23 zu integrieren. Der Paraguayer hatte zuvor gemeinsam mit Kevin Schindler im Leistungszentrum hospitiert. Wie der Verein jetzt mitteilte, gehört auch Schindler künftig fest einem Trainerteam bei den Bremern an, nämlich dem der U19. „Es ist sehr schön, dass wir Kevin überzeugen konnten, wieder zurückzukehren“, erklärt Björn Schierenbeck, Direktor des Leistungszentrums, auf Werders Vereinshomepage.

Für das Engagement als Co-Trainer der U19 habe aber noch mehr gesprochen als nur die Vergangenheit bei Werder Bremen. „Er hat in seiner Karriere viele verschiedene Erfahrungen sammeln können, sowohl als Spieler und als Trainer. Wir sind überzeugt davon, dass die Jungs in der U19 sehr davon profitieren können“, wird Björn Schierenbeck zitiert. Kevin Schindler ist derweil froh, wieder zurück in der Heimat zu sein. Der 34-Jährige hatte bereits zur Rückrunde in der U19 hospitiert, nun gehört er fest dem Trainerteam an: „Wir haben uns danach recht schnell in Gespräche begeben und ich bin glücklich darüber, dass wir zu einem positiven Ergebnis gekommen sind.“

Kevin Schindler war im Jahr 1999 in die Jugendabteilung der Grün-Weißen gewechselt und durchlief in der Folge alle Mannschaften bis zu den Profis. Für die Bundesliga-Mannschaft kam der Delmenhorster zwischen 2007 und 2008 auf fünf Einsätze. Nachdem Werder Bremen Schindler an Hansa Rostock, den FC Augsburg und MSV Duisburg ausgeliehen hatte, wechselte er nach einem weiteren Jahr in Werders U23 zur Saison 2011/12 zum FC St. Pauli. Nach drei Jahren wechselte er wiederum für drei Jahre zum SV Wehen-Wiesbaden.

Es folgten Stationen beim FC Cincinnati (USA) und SC Cambuur-Leeuwarden (Niederlande). Als der Vertrag beim niederländischen Zweitligisten im Jahr 2020 nicht verlängert wurde, verkündete Kevin Schindler sein Karriereende. Anschließend zog es ihn auf die Faröer-Inseln, wo er als Co-Trainer mit HB Torshavn Meister wurde und sogar zum Chefcoach befördert wurde. Aufgrund einer fehlenden Trainerlizenz musste sich der Club im Januar 2022 jedoch vom Ex-Profi des SV Werder Bremen trennen. 

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