Mögliche Werder-Aufstellung gegen Frankfurt Pause für Sargent, frisches Duo für die Startelf?

Die Eintracht Frankfurt stellt die zweitstärkste Offensive der Liga. Werder muss sich rüsten und hat dabei noch nicht das 0:4-Debakel gegen Hoffenheim verdaut. Wie Werder sich am Freitag aufstellen könnte.
25.02.2021, 21:37
Lesedauer: 2 Min
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Von Marius Winkelmann

Auweia, Werder Bremen! Nach der 0:4-Schmach gegen die TSG 1899 Hoffenheim geht es für das bis dahin so stabile Team von Trainer Florian Kohfeldt ausgerechnet die Mannschaft der Stunde: Eintracht Frankfurt. Die vor Selbstbewusstsein strotzende SGE reist am Freitag (20.30 Uhr) nicht nur als formstärkstes Bundesliga-Team ins Weserstadion – sie stellt nebenbei auch noch die zweitstärkste Offensive der Liga. Nicht ganz unwichtig also, dass Kohfeldt bei der Wahl seiner Startelf-Aufstellung personell beinahe aus dem Vollen schöpfen kann.

Werder muss gegen Frankfurt auf Augustinsson verzichten

In der Defensive muss Werder Bremen, das vor dem Debakel im Kraichgau mit nur sechs Gegentoren in 2021 gemeinsam mit dem VfL Wolfsburg noch die stabilste Abwehr der Liga gestellt hatte, dabei allerdings erneut auf Ludwig Augustinsson verzichten. Für den Schweden reicht es nach muskulären Problemen noch nicht wieder für den Kader. Er wird einmal mehr von Felix Agu vertreten. Ansonsten dürfte Kohfeldt bei der Ausrichtung seiner Startelf auf die bewährte Dreier- respektive Fünferkette setzen.

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Im Tor des SV Werder Bremen steht wie immer Jiri Pavlenka. Vor ihm wird Milos Veljkovic, der nach seinem im Spiel gegen Hoffenheim erlittenen Schlag unter der Woche beschwerdefrei trainieren konnte, den rechten Innenverteidiger geben. Neben Veljkovic verteidigen erneut Abwehrchef Ömer Toprak und Marco Friedl, die in Sinsheim beide einen rabenschwarzen Tag erwischt hatten. Theodor Gebre Selassie beackert wie immer die rechte Bahn und soll dort versuchen, Frankfurts Wirbelwind Filip Kostic im Zaum zu halten.

Im Mittelfeldzentrum sind Maximilian Eggestein und Kevin Möhwald gesetzt. Relativ offen ist, wer die dritte Kraft im Zentrum sein wird. Hier streiten sich Leonardo Bittencourt, Romano Schmid und Manuel Mbom um den freien Platz. Für Mbom spricht, dass Kohfeldt und Werder Bremen gegen Eintracht Frankfurt wieder „zur nötigen Stabilität“ und „richtigen Balance“ im Spiel finden wollen. Mit seiner Körperlichkeit könnte der U21-Nationalspieler gerade in der Defensive zum Stabilisator werden – auch wenn offensive Akzente von ihm noch (zu) selten ausgehen. Hinzu kommt, dass Bittencourt und Schmid gegen Hoffenheim beide enttäuschten.

Davie Selke und Niclas Füllkrug als mögliche Alternativen

Und im Sturm? Da dürfte trotz eines zuletzt ganz blassen Auftritts erneut Milot Rashica in der Aufstellung gesetzt sein. Derweil könnte Josh Sargent eine Pause erhalten. Bei allem Einsatz und aller Lauffreude kam dem Stürmer mit Ausnahme des Hertha-Spiels in den vergangenen Wochen beinahe jegliche Torgefährlichkeit abhanden. In Hoffenheim schoss der US-Nationalspieler nicht ein einziges Mal auf den gegnerischen Kasten. Als Alternativen kommen eigentlich nur Davie Selke und Niclas Füllkrug infrage. Beide sind nach ihren Verletzungen wieder voll einsatzfähig. Kohfeldt: „Davie und Fülle sind beide Startelf-Kandidaten.“ Das Rennen machen dürfte allerdings Füllkrug, der in Sinsheim immerhin sein Comeback feierte und mit vier Treffern – neben Leo Bittencourt – immer noch Werder Bremens bester Torschütze ist. Selke saß dagegen 90 Minuten auf der Bank.

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