Nach Aufstieg Niclas Füllkrug will beim SV Werder bleiben: „Fühle mich pudelwohl"

Niclas Füllkrug kann sich derzeit einen Weggang von Werder Bremen nicht vorstellen. Warum er sich an der Weser "pudelwohl" fühlt.
26.05.2022, 15:03
Lesedauer: 1 Min
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Von dpa/tst

Stürmer Niclas Füllkrug möchte nach dem Bundesliga-Aufstieg beim SV Werder Bremen bleiben. „Natürlich ist es normal, dass Begehrlichkeiten bei anderen Vereinen geweckt werden, wenn du als Stürmer-Duo mit Marvin Ducksch ziemlich gerecht aufgeteilt 57 Tor-Beteiligungen hast. Aber ich fühle mich pudelwohl bei Werder", erklärt der 29-Jährige in einem „Sport-Bild"-Interview.

Niclas Füllkrug hatte mit 19 Toren und acht Vorlagen maßgeblichen Anteil am Bundesliga-Aufstieg des SV Werder Bremen. Kein Wunder also, dass der Angreifer auch bei anderen Vereinen Transfer-Interesse geweckt hat. Doch „Lücke“ sieht offenbar keinen Grund zu wechseln: „Bremen ist nicht weit von meiner Heimat Hannover entfernt. Ich lege viel Wert darauf, zu einem Verein eine Verbundenheit zu haben - und die habe ich zu Werder."

Nach zwei Jahren mit großen Verletzungsproblemen wurde Niclas Füllkrug in der vergangenen Zweitliga-Saison zu einem wichtigen Leistungsträger für Werder. Die beiden Angreifer Ducksch und Füllkrug kamen gemeinsam auf 39 Saisontore für die Bremer. „Wir hatten die Chance, etwas Neues aufzubauen - und das haben wir genutzt", so Füllkrug. „Aus einer Mannschaft entstand eine unfassbare Einheit, ein ganz neues Gefühl. Dieser Zusammenhalt, den wir haben, kann in der nächsten Saison in der Bundesliga ein ganz großer Pluspunkt für uns sein." Füllkrug weiter: „Klar, Qualität der Mannschaft, Taktik und Leistung gehören dazu. Aber es ist schön, in einer Mannschaft zu spielen, in der der Zusammenhalt groß ist, weil man sich dann jeden Tag auf die Gesichter der anderen Jungs freut. Das gibt so viel Energie. Ich habe schon jetzt große Lust, sie in der Vorbereitung wiederzusehen.“

Niclas Füllkrug freut sich schon jetzt auf die neue Saison, auch weil Trainer Ole Werner dem SV Werder Bremen eine Identität verpasst habe: „Werder hat wieder ein Gesicht, steht für etwas: für Tore, offensiven Fußball, egal ob man mit Dreier- oder Fünferkette spielt.“ 

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