Stark, Pieper, Salifou So präsentieren sich Werders Neuzugänge

Niklas Stark, Amos Pieper und Dikeni Salifou haben am Samstag gegen Oldenburg erstmals für Werder gespielt. Wie sich die drei Neuzugänge dabei präsentiert haben.
26.06.2022, 18:15
Lesedauer: 2 Min
Zur Merkliste
Von Björn Knips

Es war eine dreifache Premiere – und sie dauerte jeweils 45 Minuten: Die Neuzugänge Niklas Stark, Amos Pieper und Dikeni Salifou trugen am Samstag bei der 1:3-Pleite im Testspiel gegen den VfB Oldenburg erstmals das Trikot des SV Werder Bremen. Wie haben sie sich geschlagen, wie hat Sportchef Frank Baumann sie gesehen? Die DeichStube hat hingeschaut und nachgefragt.

Amos Pieper
Der 24-Jährige durfte als einziger Neuzugang gleich beginnen – als rechter Innenverteidiger der Dreierkette. Und da machte der Ex-Bielefelder schon früh mit einer durchaus spektakulären Rettungstat im eigenen Strafraum auf sich aufmerksam. „Amos hat sich wirklich gut eingebracht“, lobte Sportchef Frank Baumann den Neuzugang, der immerhin schon 57 Mal in der Bundesliga gespielt hat. Pieper übernahm nicht nur gleich sportlich Verantwortung, sondern auch verbal. Er gab Anweisungen, übte aber auch mal Kritik am Verhalten der Kollegen oder des Schiedsrichter-Assistenten – nicht übertrieben, aber sichtbar.

Niklas Stark
Der bislang prominenteste Neuzugang erlebte eine etwas unglückliche Premiere: Der 27-Jährige stand mit dem zweiten Werder-Team nach der Pause keine acht Minuten auf dem Platz, da führte sein Missverständnis mit Keeper Eduardo dos Santos Haesler direkt zum Ausgleich. „Da fehlte sicher noch die Abstimmung“, sagte Baumann und verwies darauf, dass Stark erst am Mittwoch ins Training eingestiegen ist, die neuen Kollegen also kaum kannte: „Die Testspiele sind dafür da, sich besser kennenzulernen. Ansonsten hat es Niklas gut gemacht, hat Präsenz gezeigt und war auch im Spielaufbau gut.“ Von seinem Fehler zeigte sich Stark auf dem Platz wenig beeindruckt, was nach 200 Partien in der Bundesliga und zwei Länderspielen wenig überrascht. Der erfahrene Neuzugang von der Hertha aus Berlin übernahm in der Abwehr gleich die Chefrolle, hatte es dabei aber nicht so leicht mit dem fahrigen Nicolai Rapp und dem etwas ungestümen Fabio Chiarodia an seiner Seite.

Dikeni Salifou
Der große Unbekannte, denn bislang hat er nur in der U19 des FC Augsburg gespielt und dort lediglich mal bei den Profis mittrainiert. Sein Talent als Sechser war in einigen Aktionen durchaus zu erkennen, da verteidigte Salifou konsequent und verschaffte sich auch geschickt Freiraum für den Spielaufbau. Aber dann war er auch wieder der Jugendspieler, der erstmals auf viel ältere Gegner trifft, die ihm noch den Schneid abkaufen. „Dikeni hat sich sehr bemüht, war engagiert. Das eine oder andere hat schon gut geklappt, in anderen Situationen war er vielleicht noch etwas naiv“, urteilte Baumann und wies noch einmal ausdrücklich daraufhin, dass Salifou gerade erst seinen 19. Geburtstag gefeiert hat: „Er ist ein sehr, sehr interessanter Junge für die Zukunft.“

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Einwilligung und Werberichtlinie

Ich erkläre mich damit einverstanden, dass die von mir angegebenen Daten dazu genutzt werden, regelmäßig per E-Mail redaktionelle Inhalte des WESER-KURIER seitens der Chefredaktion zu erhalten. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Ich kann diese Einwilligung jederzeit formlos mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, z.B. per E-Mail an widerruf@weser-kurier.de.
Weitere Informationen nach Art. 13 finden Sie unter https://www.weser-kurier.de/datenschutz

Schließen

Das Beste mit WK+