Vertrag Vorzeitige Verlängerung? Werder und die Personalie Marco Friedl

Wird der Vertrag mit Marco Friedl verlängert? Clemens Fritz, Werders Leiter Profifußball, gibt sich bislang etwas wortkarg. Nach dem Urlaub könnte es Neuigkeiten geben.
19.06.2022, 15:39
Lesedauer: 1 Min
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Vorzeitige Verlängerung? Werder und die Personalie Marco Friedl
Von Malte Bürger

Endlich hatte Marco Friedl mal ein bisschen Zeit für andere Dinge als Fußball. Und so schmiss er sich während seines Urlaubs in einen karierten blauen Anzug und feierte am Wochenende erst einmal die Hochzeit seiner Schwester. Stolz teilte er später in den sozialen Medien ein Foto von der Trauung. Zuletzt hatte der Österreicher nicht allzu viel Zeit für private Feierlichkeiten, immer und immer wieder musste er auf dem grünen Rasen wichtige Termine absolvieren. Erst beim SV Werder, dann mit der Nationalmannschaft. Und weil er seine Sache dort meist sehr gut machte, möchten sich die Bremer die Dienste des Innenverteidigers gern noch etwas länger sichern.

„Marco weiß, wie wichtig er für uns als Spieler und als Mensch in der Kabine ist“, erklärte Clemens Fritz, Werders Leiter Profifußball, der sich sonst in dieser Angelegenheit aber ein wenig wortkarg gab. Nun ist es kein Geheimnis, dass Werder gern langfristig mit Friedl planen würde. Zwar läuft der Vertrag des 24-Jährigen im Sommer 2023 aus, doch eine vorzeitige Verlängerung scheint in greifbarer Nähe. Vorbei die Zeit, als Friedl wie im Vorjahr einen Abgang anstrebte, sich zu Union Berlin streiken wollte. Die dadurch entstandenen Nebengeräusche hat der Abwehrspieler danach mit vielen guten Leistungen verstummen lassen. Die zunächst erbosten Fans schlossen ihn schnell wieder in ihr Herz.

Neben den sportlichen Vorteilen bietet ein neuer Kontrakt für Werder noch eine weitere positive Option: Sollte sich zukünftig doch einmal ein finanzstarker Konkurrenzverein um Friedl bemühen, stünden die Chancen auf eine wesentlich höhere Ablösesumme nicht schlecht. Um wirtschaftlich wettbewerbsfähig zu sein, ist der Verein schließlich auch weiterhin auf Transfers dieser Art angewiesen. Clemens Fritz demonstrierte mit Blick auf eine mögliche Verlängerung erst einmal Gelassenheit, strahlte nicht die geringste Hektik aus, sondern wirkte eher so, als sei vieles schon erledigt. „Er wird am 28. Juni wieder zu uns stoßen – und dann werden wir weitersehen“, sagte Fritz lächelnd. „Er soll sich jetzt erst einmal erholen und ein bisschen abschalten. Ich glaube, dass ihm das auch ganz guttut.“ 

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