Werders WM-Fahrer Warum die Pause von Füllkrug und Veljkovic ungewöhnlich lang ausfällt

Beide sind nach dem Ausscheiden ihrer Nationalteams nach der Vorrunde der WM in Katar wieder zu Hause. Nun steht für Werder Bremens WM-Fahrer Niclas Füllkrug und Milos Veljkovic eine längere Pause an.
08.12.2022, 12:14
Lesedauer: 2 Min
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Von mbü

Wäre es nach ihnen gegangen, dann wäre der Urlaub wesentlich kürzer ausgefallen. Schließlich hätten sowohl Niclas Füllkrug als auch Milos Veljkovic gern noch etwas länger an der Weltmeisterschaft in Katar teilgenommen. Bekanntlich wurde daraus für die beiden Profis des SV Werder Bremen nichts, weil ihre jeweiligen Nationalteams aus Deutschland und Serbien schon nach der Vorrunde ausgeschieden sind. „Das wird sehr, sehr, sehr lange dauern, das zu verdauen“, hatte Füllkrug bereits kurz nach dem WM-Aus erklärt. Das war am 1. Dezember, erst am 2. Januar muss er ebenso wie Kollege Veljkovic zurück in Bremen sein, um dann mit ins Trainingslager nach Murcia zu reisen. Eine ziemlich ausgiebige Auszeit also. Und eine ungewöhnlich lange.

„Es hätte jetzt keinen Sinn ergeben, wenn man die beiden vor Weihnachten noch für zwei, drei Tage nach Bremen hätte kommen lassen“, erklärt Clemens Fritz, Werders Leiter Profifußball, im Gespräch mit unserer Deichstube. Die Feiertage zum Ende des Jahres spielen dem Duo also ein wenig in die Karten und sorgen so für eine kleine Verlängerung des Urlaubs. Ein Problem ist das aber nicht. „Solch eine Weltmeisterschaft ist auch mental sehr anstrengend, deshalb war es uns wichtig, dass auch diese beiden Spieler insgesamt genauso lange frei bekommen wie die anderen Jungs“, betont Fritz. „Sie sollen ihre WM-Erlebnisse sacken lassen und verarbeiten.“

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Dass bei der Großveranstaltung in der Wüste nicht alles schlecht gelaufen ist, gilt vor allem für Niclas Füllkrug. Der Stürmer war der einzige echte Gewinner im DFB-Team, hat sich bei drei Joker-Einsätzen mit zwei Treffern und einer Torvorbereitung für weitere Aufgaben im deutschen Dress empfohlen. Und womöglich auch ins Visier des einen oder anderen Topclubs gespielt. Steht das Handy von Clemens Fritz also überhaupt noch still? "Mein Telefon klingelt grundsätzlich häufig, das hat nichts mit den beiden zu tun, sondern eher mit meinem Job", erzählt der 42-Jährige lachend. Ein konkretes Angebot sei jedenfalls noch nicht eingegangen, Füllkrug soll ohnehin wie bisher für Werder auf Torejagd gehen. Und auch Füllkrug-Berater Gunther Neuhaus hatte kürzlich gegenüber der DeichStube betont: „Wir sehen die Aufregung und Spekulationen um Niclas zurzeit mit großer Gelassenheit. Er fühlt sich ja grundsätzlich sehr wohl bei Werder.“ Eine gute Basis also, um jetzt mal in aller Ruhe und ausgiebig abzuschalten.

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