Die Chance für Pavlenka?

Anfang gibt Werder-Torwart Zetterer keine Einsatzgarantie

Gibt es bei Werder gegen Dynamo Dresden einen Wechsel zwischen den Pfosten? Einige Äußerungen von Trainer Markus Anfang lassen zumindest vermuten, dass Jiri Pavlenka für Michael Zetterer spielen könnte.
24.09.2021, 16:43
Lesedauer: 1 Min
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Von Björn Knips

Seit sieben Zweitliga-Spielen ist Michael Zetterer die neue Nummer eins im Tor des SV Werder Bremen, hat dabei auch Stammkeeper Jiri Pavlenka ausgestochen, doch das könnte sich nun ändern. Der 26-Jährige bekam vor dem Auswärtsspiel am Sonntag bei Dynamo Dresden (13.30 Uhr) keine Einsatzgarantie mehr von Trainer Markus Anfang. Gut möglich, dass der neue Coach erstmals Pavlenka vertraut. Der Tscheche hatte seinen Platz im Tor vor allem wegen einer langen Verletzungspause aufgrund von Rückenproblemen verloren.

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„Wir haben morgen noch ein Training, und dann werden wir gucken, wie sich der eine oder andere präsentiert. Und dann werden wir den Jungs sagen, wer spielt“, antwortete Anfang am Freitagmittag auf die Torwartfrage. Es war ein klares Ausweichmanöver. Denn zuletzt hatte der Trainer stets betont, dass es keinen Grund für einen Wechsel im Tor gebe. Schließlich habe Zetterer gute Leistungen gezeigt und vor allem auch zu null gespielt – gegen Karlsruhe (0:0), Rostock (3:0) und Ingolstadt (3:0). "Was soll Jiri da besser machen?", meinte Anfang nach diesen Partien.

Dann ging das Nordderby mit 0:2 gegen den Hamburger SV verloren. An den Gegentoren trug Zetterer keine offensichtliche Schuld. Nach langen Flanken ließ er die anschließenden Kopfbälle passieren. Es ist müßig, darüber zu diskutieren, ob ein Pavlenka auf der Linie besser reagiert hätte. Offenbar ist aber für Anfang der Zeitpunkt gekommen, zumindest über einen Wechsel im Tor nachzudenken. Zumal er immer betont hat, dass sich Pavlenka nichts vorzuwerfen habe, ihn allein die Verletzung gestoppt habe. Dadurch fehle ihm auch Spielpraxis. Pavlenkas letzter Pflichtspieleinsatz liegt inzwischen vier Monate zurück. Anfang September konnte er wenigstens im Testspiel gegen Almelo dabei sein. Davor und danach hat der 29-Jährige hart daran gearbeitet, seinen Stammplatz, den er vier Jahre lang verteidigt hatte, zurückzuerobern. Nun könnte es ihm gelungen sein, für Zetterer wäre das allerdings sehr hart.

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