Zetterer statt Pavlenka Werder-Coach Anfang erklärt Torwart-Entscheidung

Michael Zetterer bleibt die Nummer eins beim SV Werder Bremen und steht gegen Ingolstadt im Tor. Coach Anfang erklärte vor dem Anpfiff seine Entscheidung.
11.09.2021, 14:33
Lesedauer: 1 Min
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Von Björn Knips

Die Entscheidung ist gefallen: Michael Zetterer bleibt die Nummer eins beim SV Werder Bremen, steht beim Auswärtsspiel gegen den FC Ingolstadt im Tor und hat den Zweikampf mit Jiri Pavlenka vorerst gewonnen.

Pavlenka muss damit zum ersten Mal in seiner Zeit beim SW Werder auf der Bank sitzen. Der 29-jährige Tscheche hat seit 2017 überhaupt nur ein Bundesligaspiel verletzungsbedingt verpasst und insgesamt 135 Partien absolviert. In der 2. Liga setzt der neue Coach Markus Anfang nun aber auf Zetterer, der die Gunst der Stunde oder besser gesagt des Sommers genutzt hat. Der 26-Jährige profitierte von der verletzungsbedingten Pause von Pavlenka (Rückenprobleme seit der EM-Vorbereitung), musste sich dabei aber zunächst auch gegen Stefanos Kapino durchsetzen. Der Grieche ist inzwischen zu Arminia Bielefeld gewechselt.

„Es war eine schwierige Situation“, gestand Anfang vor dem Anpfiff bei Sky: „Wir haben uns für Zetterer entschieden, weil er die letzten beiden Spieler entsprechend abgeliefert hat. Wir wollen dieses Leistungsprinzip auch vorne anstellen. Pavlenka war leider verletzt gewesen. Er ist keinesfalls die Nummer zwei, wir haben zwei Nummer eins.“ Pavlenka sei verständlicherweise mit der Entscheidung nicht zufrieden gewesen, so Anfang: „Aber das habe ich auch von ihm erwartet. Er wird weiter arbeiten und Druck ausüben. Ich hoffe, dass dieser Konkurrenzkampf beide Torhüter beflügelt.“

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