Werder-Einzelkritik Füllkrug mit Weltklasse-Leistung gegen Gladbach – Note 1

5:1 – Mit einer mehr als überzeugenden Leistung hat Werder Bremen deutlich gegen Borussia Mönchengladbach gewonnen. Welche Spieler dabei besonders hervorstachen, zeigt unsere Einzelkritik der Werder-Profis.
01.10.2022, 20:56
Lesedauer: 3 Min
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Von dco

Was für ein Samstagabendspiel im Bremer Weserstadion. Werder hat Borussia Mönchengladbach mit 5:1 besiegt und die Gäste dabei von Beginn an dominiert. Bereits nach 13 Minuten stand es 3:0 für die Gastgeber. Die Werder-Profis in der Einzelkritik:

Jiri Pavlenka: Mit den Händen ganz stark, mit dem Fuß wie so oft nicht so gut, wenngleich sein gezielter Befreiungsschlag das 3:0 einleitete. Beim 4:1 machtlos gegen den durchgestochenen Thuram. Note 2

Niklas Stark: Startelf-Debüt für den Neuzugang, weil Amos Pieper gelbgesperrt fehlte – und der Ex-Berliner setzte gleich mal mit einem guten langen Ball und einer kompromisslosen Grätsche an der Mittellinie positive Zeichen. Vor dem 2:0 sorgte er für den entscheidenden Ballgewinn. Nach Gladbachs erstem Tor beorderte ihn Coach Werner kurzzeitig auf die Sechser-Position. Stark hat mit diesem Auftritt eindrucksvoll auf sich aufmerksam gemacht. Note 2

Milos Veljkovic: Hatte als Abwehrchef lange Zeit alles unter Kontrolle, was gegen den wuchtigen Thuram manchmal gar nicht so einfach war und kurz nach der Pause beinahe schief gegangen wäre. Das passierte dann in der 63. Minute, als er Thuram vor dem Gladbacher Treffer laufen ließ. Danach mit Problemen, aber er kämpfte erfolgreich dagegen an. Note 2,5

Marco Friedl (bis 85.): Sehr engagiert und giftig. Der Kapitän kämpfte wirklich um jeden Zentimeter Rasen und löste damit viele Probleme. Note 2

Mitchell Weiser: Überragend, was der Rechtsverteidiger da vor allem vor der Pause auf seiner Seite veranstaltete. Dabei spielte er die Gladbacher ein ums andere Mal schwindelig. Hätte seine Leistung schon mit dem 5:0 krönen können, doch sein Kopfball landete am Pfosten. Er musste sich allerdings nicht allzu lange ärgern, ihm gelang noch das 5:1 und damit die endgültige Entscheidung. Note 1

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Christian Groß (bis 77.): Der Ruhepol vor der Abwehr und dabei auch sehr zweikampfstark. Vor dem Gladbacher Treffer ließ er sich aber zu leicht von Stindl abkochen. Rückte anschließend in die Dreierkette und wurde dann ausgewechselt. Note 2,5

Anthony Jung: Hätte nach 16 Minuten das 4:0 machen können, scheiterte aber an Sommer. Ansonsten eher defensiv unterwegs, dabei meistens souverän. Und Fehler bügelte er gerne selbst wieder aus. Note 2,5

Ilia Gruev (bis 77.): Erhielt im Mittelfeld wie schon in Leverkusen den Vorzug vor Jens Stage und machte als frischgebackener bulgarischer Nationalspieler eine gute Partie. Er wird immer stabiler, spielte vor der Pause keinen einzigen Fehlpass, attackierte die Gegner auch geschickt. Nach der Pause nicht mehr ganz so souverän, da ließen wohl etwas die Kräfte nach. Note 2,5

Romano Schmid (bis 72.): Der Spieler der ersten Minuten, wirkte wie aufgedreht und bereitete die ersten beiden Tore vor. Dieses Top-Niveau konnte der Österreicher zwar nicht ganz halten, hatte aber trotzdem immer wieder starke Szenen und kämpfte um jeden Ball. Note 1,5

Marvin Ducksch (bis 72.): Endlich! Es ist vollbracht – der Stürmer hat seine Torflaute in der Bundesliga beendet. Okay, das 2:0 war eher ein Abstauber, aber den hatte der Angreifer mit einem feinen Pass auf Schmid auch selbst vorbereitet. Es folgte eine tolle Vorarbeit zu Füllkrugs 3:0 und ein weiterer Assist beim 4:0, weil seine Flanke von Bensebainis Hacke im Gladbacher Tor landete. Da spielten die vergebenen Kopfball-Chancen nur eine Nebenrolle. Note 1

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Niclas Füllkrug: In dieser Form muss er einfach zur WM! Schoss Werder mit unbändigem Willen im Stile eines Weltklasse-Mittelstürmers schnell in Führung. Und mit seinem 3:0 beförderte er sich an die Spitze der Torschützenliste. Dazu unheimlich viel unterwegs und mit traumhaftem Assist vor Weisers 5:1. Note 1

Oliver Burke (ab 72.): Kam für Ducksch und prüfte gleich mal Sommer mit einem fulminanten Fernschuss. Note -

Jens Stage (ab 72.): Ersetzte Schmid und das zahlte sich sofort aus, denn seine Hereingabe leitete das 5:1 ein. Das dürfte ihm in einer für ihn nicht einfachen Phase Mut machen. Note -

Leonardo Bittencourt (ab 77.): Comeback nach langwieriger Rippenverletzung. Note -

Nicolai Rapp (ab 77.): Durfte auch noch auf dem Rasen mitfeiern. Note –

Niklas Schmidt (ab 85.): Auch er war bei der großen Party noch mit dabei. Note -

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