Noten für die Werder-Profis Werders Agu macht einen guten Doppel-Job bei Remis gegen St. Pauli

Der SV Werder Bremen holt in der 2. Bundesliga gegen St. Pauli einen Punkt. Aber wie haben sich die Werder-Profis bei dem 1:1-Unentschieden geschlagen? Unsere Deichstube benotet die Leistung der Spieler.
30.10.2021, 16:35
Lesedauer: 3 Min
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Von Björn Knips und Daniel Cottäus

Der SV Werder Bremen hat im ausverkauften Weserstadion ein 1:1-Remis gegen den FC St. Pauli erspielt. Torschütze Marvin Ducksch brachte das Team von Trainer Markus Anfang in der 62. Minute in Führung. Finn Ole Becker (67.) erzielte den Anschluss-Treffer für die Hamburger. Es war ein umkämpftes Spiel, das die Mannschaften den 42.100 Zuschauern boten. Unsere Deichstube hat die Leistung der Werder-Profis benotet:

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Jiri Pavlenka: Zurück im Werder-Tor! Bei seiner Zweitliga-Premiere lange Zeit nicht geprüft, dafür mit bekannten Schwächen bei eigenen langen Bällen. Dann klärte er mutig vor Makienok (65.), machtlos beim Gegentor (67.). Note 3,5

Felix Agu (bis 76.): Doppel-Job für den 22-Jährigen, der Rechtsverteidiger und Rechtsaußen sein sollte. Dabei sehr giftig, spielte seine Schnelligkeit geschickt aus – wie vor der guten Ducksch-Chance (45.). Auch hinten wichtig, als er Burgstaller gerade noch am 1:0 hinderte (54.). Note 2,5

Milos Veljkovic: Sehr aufmerksam im Abwehrzentrum, konnte aber nach der Pause das zwischenzeitliche Durcheinander im Strafraum auch nicht verhindern. Note 3

Marco Friedl: Endlich auf seiner Lieblingsposition in der linken Innenverteidigung, fiel aber zunächst vor allem durch sein Hand-Tor auf (24.). Schmiss sich voll rein, agierte dabei geschickt in den Zweikämpfen. Note 3

Anthony Jung: Nach drei Partien durfte er mal wieder auf der linken Abwehrseite beginnen, sollte dabei – anders als Agu rechts – vor allem defensiv denken. Erledigte seinen Job unaufgeregt und sehr solide. Beim Gegentor sah er etwas unglücklich aus. Note 3,5

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Gruev wurde im schnelleren Pauli-Spiel hektisch

Ilia Gruev: Als alleiniger Sechser mit einem guten Blick für die Situation und der nötigen Aggressivität. Hielt grundsätzlich gut dagegen, aber als St. Pauli schneller spielte, wurde auch er etwas hektisch. Note 3,5

Manuel Mbom: Guter Auftritt als Achter! Nicht nur sehr aggressiv unterwegs, sondern durchaus auch spielstark und mutig in der Offensive. Das Zusammenspiel mit Agu auf der rechten Seite klappte ganz gut. Note 2,5

Nicolai Rapp (bis 84.): Zweiter Achter – und wie zuletzt wieder mit einigen unglücklichen Aktionen, wenn auch nicht so gravierend. Biss sich zumindest in die Partie, ohne letztlich wirklich zu überzeugen. Am Gegentor zumindest beteiligt. Note 4

Romano Schmid (bis 84.): Klebte als einziger echter Außenstürmer lange Zeit an der linken Außenlinie. Dann aktiver, erst mit einer guten Chance, doch sein Schuss zischte leicht abgefälscht über das Tor (23.). Vor der Pause mit einer sehr unglücklichen Phase, als er mit falschen Entscheidungen gleich mehrere Konter zerstörte. Blieb nach der Pause trotzdem mutig, ohne jedoch effektiv zu sein. Note 4

Füllkrug und Ducksch erstmals in der Doppelspitze bei Werder

Marvin Ducksch: Nach zwei Spielen ohne Treffer wieder erfolgreich, nachdem er vor der Pause noch eine gute Chance liegengelassen hatte. Das 1:1, sein sechstes Saisontor, war ziemlich cool erzielt (62.). Nach Füllkrug-Vorarbeit umkurvte er Pauli-Keeper Vasilj. Agierte durch die Füllkrug-Hereinnahme etwas mehr als hängende Spitze. Die Rolle schien ihm durchaus zu schmecken. Note 2,5

Niclas Füllkrug (bis 90.+4): Vom suspendierten Joker zum Startelf-Spieler mit der Kapitänsbinde – bei Füllkrug ging alles ganz schnell. Auch im Spiel war der Stürmer flott unterwegs, hätte das frühe 1:0 machen können, vielleicht sogar müssen, sein Lupfer ging knapp vorbei (8.). Tolle Vorarbeit zum 1:0 von Ducksch (62.), aber auch ärgerlicher Ballverlust vor dem 1:1 (67.). Musste mit Krämpfen runter. Note 3

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Mitchell Weiser (ab 76.): Übernahm Agus Doppel-Job und fügte sich mit zwei unglücklichen Angriffsszenen ein. Aber sehr engagiert, steckte auch einen Check von Burgstaller weg. Note -

Oscar Schönfelder (ab 84.): Ersetzte Schmid auf der linken Seite und kassierte noch Gelb in der Schlussphase. Note -

Christian Groß (ab 84.): Nach Knieoperation erstmals wieder im Kader, dann sogar auf dem Platz. Note -

Eren Dinkci (ab 90.+4): Durfte noch ein paar turbulente Derby-Sekunden erleben. Note -

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