Werder Werner hofft auf Weiser-Rückkehr

Kommt Mitchell Weiser zurück an die Weser? Werder möchte den 28-Jährigen fest verpflichten, Bayer Leverkusen würden ihn sogar ablösefrei vorzeitig ziehen lassen. Doch es gibt ein Problem.
23.06.2022, 10:11
Lesedauer: 1 Min
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Von Malte Bürger

Die Karten liegen offen auf dem Tisch: Der SV Werder Bremen möchte Mitchell Weiser fest verpflichten, der Spieler hat eigentlich auch nichts dagegen und Bayer Leverkusen würde den 28-Jährigen sogar vorzeitig (Vertrag bis 2023) und trotzdem ablösefrei ziehen lassen. Dennoch geht es ums Geld, der mögliche Wechsel wird wegen der Gehaltsfrage zur Hängepartie.

Mehr als drei Millionen Euro soll Weiser zuletzt verdient haben, während der Leihe in der Vorsaison trug der jetzige Ligakonkurrent 90 Prozent davon. Künftig wäre das anders, was viel Raum zum Verhandeln bietet. Und somit muss Trainer Ole Werner auf einen weiteren Profi verzichten, den er eigentlich gern schon jetzt für die Vorbereitung in seinen Reihen hätte.

„Es ist klar kommuniziert, dass wir wissen, was wir von Mitch in der letzten Saison hatten und dass wir uns darum bemühen, dass er hier nach Möglichkeit weiter Fußball spielt“, erklärt Werner. Doch beim Chefcoach ist durchzuhören, dass seine Geduld auch endlich ist. „Trotzdem ist es so, dass wir uns auf solch einer Position nicht nur mit einem einzigen Spieler beschäftigen. Du weißt nie, was in solch einer Transferphase passiert und deshalb sind wir auf mehreren Positionen natürlich dabei, uns mit mehreren Kandidaten zu beschäftigen.“

Wer will, der kann diese Aussage als kleine Aufforderung an Mitchell Weiser verstehen, sich doch bitte möglichst schnell für die Grün-Weißen zu entscheiden, ehe die ganze Sache in eine andere Richtung geht. Was ja eigentlich auch in Weisers Sinne sein müsste. Schließlich hatte er in Bremen nach einem zunächst schwachen Start und wechselhaften Jahren zuvor bewiesen, welche Qualitäten in ihm stecken. Qualitäten, auf die Ole Werner gern auch in der ersten Liga setzen würde, wo Weiser im Laufe seiner Karriere schon 140 Partien absolviert hat. „Mitch hat uns gerade in der Endphase der letzten Saison gezeigt, wie gut er uns getan hat.“ Ob er dies auch weiterhin tun wird, bleibt aktuell fraglich.  

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