Werder-Einzelkritik Pavlenka gegen Union Berlin schwächster Bremer

Eine frühe Führung konnte dem SV Werder Bremen im Heimspiel gegen Union Berlin nicht helfen - am Ende verloren die Bremer 1:2 gegen die Gäste. Die Werder-Spieler in der Einzekritik.
25.01.2023, 23:09
Lesedauer: 2 Min
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Von Malte Bürger

Jiri Pavlenka: Fügte sich mit einem missglückten Aussteige-Manöver gegen Behrens ein (5.). Versuchte vor dem 1:1 noch vergeblich zu retten, allerdings stand er in dieser Szene auch nicht optimal im Strafraum. Hatte dann mächtig Dusel, dass sein unkontrollierter Befreiungsschlag wegen eines Handspiels von Behrens nicht zum Rückstand vor der Pause führte. Strahlte auch bei hohen Bällen keineswegs Sicherheit aus.  Note 4,5

Mitchell Weiser: Um kreative Akzente bemüht, suchte wie gewohnt den Weg nach vorne auf seiner rechten Seite. Beschäftigte dadurch immer wieder die Unioner Hintermannschaft, eilte aber auch selbst zurück, wenn es nötig war. Note 3

Amos Pieper (bis 77.): Zurück in der Startelf, weil WM-Teilnehmer Veljkovic auf die Bank musste. Und die Hereinnahme machte sich zunächst bezahlt, weil der Verteidiger direkt per Kopf die Führung erzielte (13.). Nur vier Minuten später leitete jedoch seine schlechte Rückgabe auf Pavlenka den Ausgleich ein. Hatte danach einige Mühe mit dem schnellen Sheraldo Becker.  Note 3

Niklas Stark: Begann äußerst konzentriert und gewann nahezu jeden Zweikampf, den er in der ersten Hälfte zu führen hatte. Diese Souveränität und Ruhe tat dem Bremer spürbar gut. Eindeutig der beste Mann in der Dreierkette. Note 2,5

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Marco Friedl: Ein paar Ungenauigkeiten schlichen sich in sein Spiel ein, aber dem Kapitän war anzumerken, dass er kämpferisch und verbal vorangehen wollte. So dirigierte er fleißig, war stets um Ordnung bemüht und hatte in Durchgang eins die beste Zweikampfquote vorzuweisen (77,8 Prozent).    Note 3

Anthony Jung (bis 71.): Ließ in seinen Aktionen völlig die nötige Sicherheit vermissen. Unsaubere Ballannahmen wechselten sich mit schnellen Ballverlusten ab. Hatte nach 45 Minuten gerade einmal 42 Prozent seiner Anspiele an den Nebenmann gebracht. Defensiv solide, aber insgesamt zu wenig. Seine Auswechslung überraschte nicht.   Note 4,5

Ilia Gruev (bis 87.):  Dieses Mal wieder als Sechser aufgeboten. Eine Aufgabe, die er gewohnt lauffreudig erledigte. Auch die Passgenauigkeit stimmte, vor dem Seitenwechsel landete jedes seiner Abspiele beim Teamkollegen. Nach Wiederanpfiff war er es dann allerdings, der vor dem schnellen 1:2 Gegenspieler Behrens laufen ließ. Note 3,5

Niklas Schmidt (bis 77.): Weil Gruev statt Groß vor der Abwehr spielte, erhielt Schmidt den Zuschlag für die Achterposition. Drehte sich zunächst etwas zu häufig nach hinten ein, fand dann aber seinen Rhythmus und hatte einige gute Szenen – so landete sein abgefälschter Schuss kurz vor dem Halbzeitpfiff nur knapp neben dem Tor.  Note 3

Leonardo Bittencourt: Vergab das 2:1, als er unter Bedrängnis aus kurzer Distanz am Pfosten scheiterte (22.). Ging energisch zu Werke und probierte eine Menge aus. Der Ertrag war insgesamt überschaubar. Wurde es defensiv knifflig, wusste er sich einige Male auch nur per Foul zu helfen. Note 3

Marvin Ducksch (bis 77.): Nutzte gleich den ersten Standard und servierte den Ball punktgenau für Piepers 1:0. Danach zwar viel in Bewegung, ein weiterer Geistesblitz ließ allerdings auf sich warten. Tauchte mehr und mehr ab. Note 4

Niclas Füllkrug: Bemühte sich und steckte etwa stark zur Bittencourt-Topchance durch. Wirkte nach einer unsanften Begegnung mit dem Rasen zu Spielbeginn in der Folge aber auch etwas mitgenommen. Hatte eine gute Kopfball-Gelegenheit zum 2:2 (53.).  Note 3,5

Lee Buchanan (ab 71.): Fiel nicht mehr großartig auf.     Note –

Milos Veljkovic: (ab 77.): Durfte in der Schlussphase noch ran.  Note -

Oliver Burke (ab 77.): Erfüllte die Joker-Hoffnung nicht.    Note –

Jens Stage (ab 77.): Brachte auch nicht mehr die Wende.  Note -

Eren Dinkci (87.): Kam für die letzten Minuten.   Note -

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