Wieder positiv gestestet Werder-Profi Weiser muss erneut in Quarantäne

Mitchell Weiser ist erneut positiv auf das Coronavirus getestet worden und muss deshalb wieder in Quarantäne. Das ist nicht die einzige schlechte Nachricht für Werder-Trainer Werner.
18.01.2022, 14:38
Lesedauer: 2 Min
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Von Malte Bürger

Es ist schon wieder passiert. Dabei war Mitchell Weiser gerade erst aus der Quarantäne zurückgekehrt. Doch der 27-Jährige ist am Dienstag abermals positiv auf das Coronavirus getestet worden, wie der SV Werder Bremen offiziell mitteilte. Und nicht nur er, auch für Athletik-Trainer Günther Stoxreiter geht es nach einem positiven Befund in die Isolation.

Für Weiser, der nicht gegen Covid-19 geimpft ist, steht so die nächste Auszeit an. Erst am 27. Dezember war er positiv getestet worden, kaum drei Wochen später gab es die nächste Hiobsbotschaft. Darüber hinaus war er schon mehrfach während der Hinrunde in Quarantäne, weil er als Kontaktperson ausgebremst wurde. „Es ist sehr ärgerlich, natürlich auch für Mitch, weil er zuletzt im Spiel gegen Düsseldorf einen guten Eindruck gemacht hat“, sagte Trainer Ole Werner am Dienstag. „Es ist aber natürlich auch ärgerlich für uns, weil uns so eine gute Alternative für das Spiel gegen Paderborn fehlt.“ Zumal Felix Agu, dem eigentlich der Startelfplatz auf der rechten Seite gehört, aktuell wegen Problemen an der Patella-Sehne aussetzen muss.

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Für Weiser sollte die Düsseldorf-Partie am vergangenen Samstag eigentlich der Aufbruch in eine bessere Bremer Zukunft sein. Bislang gelang es der Leihgabe von Bayer Leverkusen aufgrund seiner gesundheitlichen Auszeiten schließlich nicht, zu einem wichtigen Faktor im Werder-Kader zu werden. Vielmehr warfen die vergangenen Monate die Frage auf, warum sich der Zweitligist überhaupt mit einem Spieler verstärken wollte, dessen lückenhafter Impfausweis derartige Probleme mit sich bringt. Der Status als Genesener hatte ihm zuletzt immerhin neue Perspektiven verschafft – die nun jedoch blitzschnell zerplatzten. Nach den jüngsten Erfahrungen wundert sich bei Werder auch niemand mehr, dass die Zeit zwischen den Infektionen verschwindend gering ist. „Wir hatten die Situation mit Marco Friedl ja schon einmal ähnlich, als auch nur vier Wochen zwischen zwei positiven Tests lagen“, erinnerte Ole Werner. „Das scheint es also zu geben.“

Weiser wird sich also einmal mehr gedulden müssen – genauso wie Werder. Der Club plant trotzdem weiter mit dem Rechtsverteidiger, das Leihgeschäft wird nicht beendet „Es ändert sich nichts an meiner Haltung Mitch gegenüber. Ich merke, dass die Situation für ihn nicht befriedigend ist und es ihn nervt, jetzt nicht bei der Mannschaft zu sein. Ich sehe aber im Training und auch bei den Einwechslungen, was für ein guter Fußballer er ist“, betonte Werner: „Wenn er seine Sache im Training gut macht, dann werde ich mich auch weiterhin nicht scheuen, ihn einzusetzen.“  

++ Dieser Artikel wurde am 18. Januar um 21.30 Uhr aktualisiert. ++

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