Fußball-Weltmeisterschaft Ex-Werder-Profi Sargent schafft es in den WM-Kader der USA

Der Amerikaner Josh Sargent spielte von 2018 bis 2021 für Bremen. Das bedeutet seine WM-Nominierung für seinen alten Verein.
10.11.2022, 10:07
Lesedauer: 2 Min
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Von Daniel Cottäus

Acht Tore und zwei Vorlagen in bisher 18 Einsätzen: Für Josh Sargent läuft es nach dem Abstieg mit Norwich City in die zweitklassige englische Championship endlich rund - was sich für den Ex-Profi des SV Werder Bremen nun auf ganz besondere Art und Weise bezahlt gemacht hat. Von Nationaltrainer Gregg Berhalter wurde der Stürmer am Mittwoch in den 26-köpfigen WM-Kader der USA berufen, wird also bei der Endrunde in Katar (20. November bis 18. Dezember) mit dabei sein.

Kindheitstraum geht in Erfüllung

"Ich kann es immer noch nicht glauben, dass ich mir meinen Kindheitstraum erfüllen und bei einer Weltmeisterschaft spielen werde", schrieb Sargent kurz nach der Nominierung bei Instagram - und betonte: "Ich bin sehr dankbar und fühle mich geehrt, dass ich diese Möglichkeit bekomme." Mit den USA trifft Sargent in Vorrundengruppe B auf England, den Iran und Wales. Spiele, in denen die Amerikaner auch auf zwei aktuelle Bundesligaprofis setzen können: Joey Scally von Borussia Mönchengladbach und Gio Reyna von Borussia Dortmund. Neben Sargent zählen zudem die Ex-Bundesligaspieler Tyler Adams (Leeds United, früher RB Leipzig), Weston McKennie (Juventus Turin, früher Schalke 04), Christian Pulisic (FC Chelsea, früher Dortmund) und Haji Wright (Antalyaspor, früher Schalke 04) zum Aufgebot.

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Das bedeutet Sargents Nominierung für Werder

Josh Sargent hatte von Januar 2018 bis August 2021 bei Werder unter Vertrag gestanden. In dieser Zeit kam der heute 22-Jährige in 83 Pflichtspielen für die Grün-Weißen zum Einsatz (15 Tore, neun Vorlagen), ehe es ihn nach dem Bundesliga-Abstieg gen England zog. Dort stieg Sargent mit Norwich City ebenfalls ab, nachdem er in der vergangenen Premier-League-Saison in 26 Einsätzen lediglich zwei Mal getroffen und sich im Endspurt der Spielzeit dann auch noch am Sprunggelenk verletzt hatte. Inzwischen zeigt die sportliche Formkurve des US-Stürmers wieder deutlich nach oben, was übrigens auch die Verantwortlichen in Bremen freuen dürfte. Schließlich spült Sargents WM-Nominierung auch bei Werder etwas Geld in die Vereinskasse.

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Pro Tag, den ein Spieler während der Vorbereitung und des anschließenden Turniers bei seinem Nationalteam verbringt, erhält dessen Verein vom Weltverband Fifa 10.300 Euro. Im Fall von Sargent geht der Bärenanteil davon zwar an Norwich, Werder wird allerdings anteilig profitieren, weil der Spieler in den vergangenen zwei Jahren in Bremen beschäftigt war.

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