Eilantrag beim Verwaltungsgericht Bremen Universität will Fortsetzung der Affenversuche für ein Jahr

Der Neurobiologe Andreas Kreiter und die Universität wollen die Affenversuche fortsetzen - zunächst für ein Jahr. Deshalb haben sie einen Eilantrag beim Verwaltungsgericht gestellt.
10.11.2021, 16:36
Lesedauer: 2 Min
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Universität will Fortsetzung der Affenversuche für ein Jahr
Von Jürgen Hinrichs

Im Streit um die Affenversuche haben die Bremer Universität und Professor Andreas Kreiter mit ihrem Gang zum Gericht, der am Dienstag bekannt geworden ist, zwar neuerlich die Konfrontation mit den Behörden gesucht. Gleichzeitig gibt es aber ein erstes Entgegenkommen: Der Eilantrag auf Fortführung zielt lediglich auf ein weiteres Jahr und nicht auf drei wie in der Vergangenheit. "Dieser juristische Schritt war erforderlich, da Professor Kreiter und die Universität bis heute keinen Genehmigungsbescheid von der Gesundheitsbehörde erhalten haben", teilt die Uni auf Anfrage mit. Es gehe um den Antrag auf Verlängerung der Versuche um ein Jahr. Die Frist für das Projekt des Neurobiologen läuft am 30. November ab. Geforscht wird mit den Makaken, zurzeit sind es nach Angaben der Universität 19 Tiere, seit fast 24 Jahren.

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