Focke-Museum Von Lilienthal nach Amerika

Mit "Julius Frank. Eine jüdische Fotografenfamilie zwischen Deutschland und Amerika" und "Olaf Schlote - Memories" zeigt das Focke-Museum zwei neue Fotoausstellungen.
09.11.2022, 05:00
Lesedauer: 3 Min
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Von Lilienthal nach Amerika
Von Alexandra Knief

Eigentlich, erzählt Karin Walter vom Focke-Museum, wollte man der Familie Frank vor einigen Jahren Objekte zurückgeben, die einst ihnen gehörten und 1985 ins Museum gelangten, lange nachdem die jüdische Familie aus Lilienthal vor den Nationalsozialisten nach Amerika fliehen musste. Dann aber kam es anders. Und die Nachkommen des Fotografen Julius Frank schenkten dem Museum und dem Lilienthaler Heimatverein stattdessen einen umfassenden Nachlass mit Fotografien und anderen Relikten, die nicht nur eine fotografische, sondern auch eine tragische Familiengeschichte erzählen. Zwei Kubikmeter groß war die Kiste, die das Museum 2020 aus Amerika erreichte. Mehr als tausend Objekte haben Walter und ihr Team erfasst. "Ein großer Glücksfall", so die Fotohistorikerin. Eine Auswahl ist nun in der Ausstellung "Julius Frank. Eine jüdische Fotografenfamilie zwischen Deutschland und Amerika" zu sehen. Aber wer war die Familie Frank eigentlich? 

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