Umbenennung von Gemälden Kunsthalle setzt auf sensiblen Umgang mit diskriminierenden Werktiteln

Als bekannt wurde, dass in Dresden Kunstwerke mit diskriminierenden Titeln umbenannt wurden, führte das deutschlandweit zu Diskussionen. In der Kunsthalle Bremen ist ein ähnliches Vorgehen längst etabliert.
22.09.2021, 15:33
Lesedauer: 3 Min
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Kunsthalle setzt auf sensiblen Umgang mit diskriminierenden Werktiteln
Von Simon Wilke

Die Meldung taugte zum bundesweiten Aufreger: Vergangene Woche war bekannt geworden, dass die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden Gemälde und Skulpturen mit rassistischen oder anderweitig diskriminierenden Werktiteln in ihrer Online-Datenbank umbenennen oder einzelne Wörter daraus mit Sternchen, den sogenannten Asterisken, gleichsam überschreiben. Für das Vorgehen erntete der Museumsverbund Schlagzeilen, in denen unter anderem von "Sprachpolizei" und "Cancel-Culture" die Rede war, aber auch etliche Online-Bewertungen, in denen von "Zensur im Sinne der political correctness", von "Kulturbarbaren" oder von "Sichlächerlichmachen für eine absolute Minderheit der Bevölkerung" geschrieben wird.

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