Studie Lernerfolge und Personalmangel prägen Inklusion in Bremen

Schüler mit Förderbedarf machen in Bremen häufiger einen Abschluss, seit es die Inklusion gibt. Das stellen die Autoren einer neuen Studie fest. Zugleich äußern sich die Forscher auch zu fehlendem Personal.
04.05.2022, 14:17
Lesedauer: 4 Min
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Lernerfolge und Personalmangel prägen Inklusion in Bremen
Von Sara Sundermann

An Bremens Schulen gibt es grundsätzlich eine große Zustimmung zum Prinzip Inklusion. Und seit inklusives Lernen hier flächendeckend eingeführt wurde, machen mehr Kinder mit Förderbedarf einen Abschluss – ein Erfolg. Das stellen die Wissenschaftler Natascha Korff von der Uni Bremen und Till-Sebastian Idel von der Uni Oldenburg in einer aktuellen Studie fest. Sie haben die Umsetzung der Inklusion insbesondere an Bremer Grundschulen, Gymnasien und Förderzentren untersucht. Die Forscher machen auch deutlich: Die Inklusion findet in Bremen mit einer dünnen Personaldecke statt. Gebraucht werde mehr Fachpersonal, gerade in benachteiligten Stadtteilen. Die externe Evaluation namens „Expertise Inklusion 2021“ wurde von der Bildungsbehörde in Auftrag gegeben. Sie schließt an eine Studie von 2018 an, in der Inklusion an Oberschulen im Zentrum stand. Für die aktuelle Studie wurden Schulbeschäftigte, Eltern und Schüler befragt. Zudem stützen sich die Autoren auf umfangreiche statistische Daten. Die zentralen Ergebnisse der Evaluation im Überblick.

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