True Crime Im Angesicht des Täters

Wie Phantombildzeichner Skizzen anfertigen, und wieso Zeugen diese möglichst nicht sehen sollten. Für unser True-Crime-Magazin und unsere Verbrechen-Serie haben wir mit Phantomzeichner Buchholz gesprochen.
29.12.2021, 07:00
Lesedauer: 3 Min
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Im Angesicht des Täters
Von Gesa Below

Die Phantomzeichnung, die den Kaufhauserpresser Dagobert zeigte, hat damals nicht zum Erfolg geführt: Zu unterschiedlich und zu ungenau waren die Zeugenaussagen. Auf dem Bild ist deshalb nahezu keine Ähnlichkeit mit dem Erpresser zu entdecken. „Ja, das war ein Desaster“, so der da-malige „Soko Dagobert“-Ermittler Ulrich Tille. Der Hamburger Kriminalrat erinnert sich noch gut daran: „Wir hatten zwar viele Zeugen, die ihn angeblich gesehen haben, aber deren Beschreibungen waren sehr unterschiedlich.“ Letztendlich, so Tille, habe man „sehr, sehr viel Arbeit gehabt“ mit den Befragungen, eine Ähnlichkeit mit Dagobert gab es jedoch nicht.

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