Vorabeiten am "Russenfriedhof" Auf der Suche nach den Toten in Bremen-Oslebshausen

Die Vorarbeiten für Grabungen auf dem "Russenfriedhof" sind angelaufen, im August könnte es so weit sein. Neue Quellen deuten darauf hin, dass bei der Umbettung 1948 Hunderte von Leichen vor Ort blieben.
15.05.2021, 20:07
Lesedauer: 4 Min
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Auf der Suche nach den Toten in Bremen-Oslebshausen
Von Frank Hethey

Es regnet an diesem Nachmittag, ein trübes Wetter. Zum früheren "Russenfriedhof" an der Reitbrake führt ein unbefestigter Weg mit lauter Schlammpfützen. Rechter Hand befinden sich die Bahngleise, schon im Zweiten Weltkrieg rumpelten dort die Züge vorbei. Zur Linken sieht man eine Reihe von Lagerplätzen der hier angesiedelten Betriebe. Am Ende des Wegs wächst ein Grashügel empor, in der Ferne zeichnet sich der Wohnkomplex Wohlers Eichen ab. Um die langen, rot-weißen Markierungsstäbe zu erkennen, muss man schon sehr genau hinsehen – sie bezeichnen den Umfang einer 60 mal 60 Meter großen Grabstätte, die es eigentlich gar nicht mehr geben sollte. 

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