Nach Protesten von Fridays for Future und BUND Schaffermahlzeit in Bremen hat begonnen

Mit Verzögerungen hat am Freitagnachmittag die 476. Schaffermahlzeit in Bremen begonnen. Aktivisten hatten den Eingang zum Rathaus blockiert.
14.02.2020, 13:54
Lesedauer: 2 Min
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Die 300 geladenen Gäste für die Schaffermahlzeit haben sich mittlerweile in der Oberen Rathaushalle versammelt. Die drei gastgebenden Schaffer sind Thomas Kriwat, Bülent Uzuner und Max Roggemann. Kapitänsschaffer sind Ulrich Georg Baumgartner, Christian Kraft, Stefan Wittig, Lutz Jeske, Peter Rößler und Hubert Alois Frik. Bundesminister Peter Altmaier (CDU) ist in diesem Jahr der Ehrengast.

Die Gäste für die traditionelle Schaffermahlzeit mussten am Freitagnachmittag länger auf den Einlass ins Bremer Rathaus warten. 30 Aktivisten von Fridays for Future und der Umweltschutzorganisation BUND blockierten den Eingang zum Rathaus. Ihr Zorn richtet sich vor allem gegen Ehrengast, Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier, gegen dessen Klimapolitik sie protestieren.

Schließlich setzte die Polizei durch, dass ein Eingang freigemacht wurde. Die Schaffermahlzeit findet in diesem Jahr zum 476. Mal statt. Bei dem mehrstündigen Essen mit 300 Gästen aus Wirtschaft und Politik werden Spenden für alternde Seeleute und junge Seefahrtstudenten gesammelt.

Unter den Teilnehmer der traditionsreichen Veranstaltung sind dieses Mal 15 Frauen, so viele wie noch nie. Die ersten weiblichen Gäste hatte es im Jahr 2015 gegeben. Acht Jahre vorher gelang die Premiere bei den Ehrengästen, damals nahm Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Kopf der Tafel Platz.

Ein minutiöser Zeitplan bestimmt den Ablauf des fünfstündigen Menüs, das aus einfacher bremischer Seemannskost besteht. Zwischen den fünf Gängen werden Reden gehalten. (sei/gah/dpa)

Die Rede des Zweiten Schaffers Bülent Uzuner können Sie hier im Wortlaut nachlesen.

+++ Dieser Artikel wurde um 16.53 Uhr aktualisiert. +++

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