Aktionsplan Bahnhof vorgestellt Wohin mit der Drogenszene?

Als unhaltbar bezeichnet nicht nur die Bremer Straßenbahn AG die Situation rund um den Hauptbahnhof. Eine Einschätzung, die von vielen geteilt wird. Der Aktionsplan Hauptbahnhof soll nun Abhilfe bringen.
09.02.2022, 19:30
Lesedauer: 4 Min
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Wohin mit der Drogenszene?
Von Sigrid Schuer

Es hätte nicht viel gefehlt und der Beschluss des Beirates Mitte zur Unterstützung des ressortübergreifenden Aktionsplans Hauptbahnhof wäre einstimmig gefasst worden. Doch an einem entscheidenden Punkt schieden sich die Geister: der Verlagerung der Drogenszene vom sogenannten Regierungsviertel in Bahnhofsnähe an die Friedrich-Rauers-Straße. Alle weiteren Punkte des Beschlusses trafen bei der jüngsten Sitzung des Beirates Mitte auf die Zustimmung der CDU-Fraktion. Stadtteilparlamentarier Dirk Paulmann erläuterte, weshalb die CDU-Fraktion dieser Verlagerung auch hinsichtlich des angrenzenden Wohngebietes äußerst kritisch gegenüber steht. Denn die Friedrich-Rauers-Straße kreuzten zudem die Schulwege zum Alten Gymnasium und zu den Schulen in Findorff. Zudem wies er auf die geplante Langzeitunterbringung von geflüchteten Familien in der Friedrich-Rauers-Straße hin, auch hier sieht er ein Konfliktpotenzial mit der Drogenszene. Jan Strauß (Die Linke) wischte derlei Bedenken allerdings als "kompletten Humbug" und "Schwarzmalerei" vom Tisch: "Wir sollten die sehr guten Fortschritte unterstützen". Ähnlich sah das Holger Ilgner (SPD).

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