180 neue Wohnungen

Gewoba kauft Bundeswehrhochhaus

Für das Bundeswehrhochhaus in der Falkenstraße haben die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) und die Gewoba einen Kaufvertrag unterzeichnet. Ein Grundstück an der Kleinen Weser soll folgen.
18.03.2019, 18:03
Lesedauer: 1 Min
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Gewoba kauft Bundeswehrhochhaus
Von Pascal Faltermann
Gewoba kauft Bundeswehrhochhaus

Die Gewoba hat das ehemalige Bundeswehrhochhaus gekauft.

Christina Kuhaupt

Die Gewoba hat das frühere Bundeswehrhochhaus in der Falkenstraße gekauft. Wie das städtische Wohnungsunternehmen am Montag mitteilte, haben Vertreter der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) und der Gewoba einen Kaufvertrag unterzeichnet. Das Hochhaus steht seit Jahren leer, doch die Verhandlungen zogen sich in die Länge.

In dem 60 Meter hohen einstigen Behördensitz sollen bis zu 180 bezahlbare Wohnungen entstehen. Insbesondere sollen 112 öffentlich geförderte Ein- bis Zwei-Zimmerwohnungen entwickelt werden. Für das Erdgeschoss des Gebäudes sind Gewerbe- und Einzelhandelsflächen vorgesehen. Das Wohnungsunternehmen ist laut Gewoba-Vorstandschef Peter Stubbe dazu verpflichtet, die geförderten Wohnungen binnen fünf Jahren ab Kaufvertragsschluss bezugsfertig herzustellen.

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Zudem teilte die Gewoba mit, dass der Senat für ein Grundstück an der Kleinen Weser neben der Scharnhorstkaserne in Huckelriede eine Entwicklung gebilligt hat. Das Erstzugriffsrecht werde von der Stadt auf die Gewoba übertragen. Voraussichtlich kann die Gewoba etwa 25 000 Quadratmeter Bauland für gut drei Millionen Euro erwerben. Die Baudeputation und der Haushalts- und Finanzausschuss müssen sich damit noch befassen. Geplant ist ein neues Quartier mit etwa 270 bis 300 Wohnungen.

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