Antrag gescheitert SPD fordert Konsequenzen für Zugausfälle der Nordwestbahn

Die SPD-Fraktion im Beirat Burglesum möchte die Zugausfälle der Nordwestbahn nicht länger hinnehmen und fordert Konsequenzen. Im Beirat findet sie kein Gehör.
28.08.2019, 19:59
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SPD fordert Konsequenzen für Zugausfälle der Nordwestbahn
Von Julia Ladebeck

Die SPD-Fraktion im Beirat Burglesum ist in der jüngsten Sitzung des Gremiums mit einem Dringlichkeitsantrag gescheitert. Die Sozialdemokraten forderten darin, die Nordwestbahn in die Pflicht zu nehmen. Zugausfälle sollten gestoppt und andernfalls der Vertrag gekündigt werden, so die SPD Burglesum. Maren Wolter, Sprecherin der SPD-Beiratsfraktion, hatte die Dringlichkeit des Antrags damit begründet, dass es für die Beratung im Regionalausschuss am 25. September, in der es um das Thema Nordwestbahn gehen soll, hilfreich wäre, wenn der Beirat Burglesum vorab eine klare Positionierung und Fragen formulieren würde. Die Fraktionen der CDU, der Grünen sowie der AfD sahen die Dringlichkeit jedoch nicht und stimmten dagegen.

“Die SPD-Fraktion fordert ein Ende des Hinhaltens und ein sofortiges und klares Vorgehen durch das Verkehrsressort mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln“, betonte Wolter nach der Sitzung. Die schon seit Längerem anhaltenden Personalengpässe der Nordwestbahn seien insbesondere für Nordbremer ein großes Ärgernis. „Unkalkulierbare Zugausfälle und volle Züge, in die man nicht mehr hineinkommt, sorgen für reichlich Unmut bei denen, die auf die Bahn angewiesen sind, oder die der Umwelt zuliebe anstelle des Autos lieber die Bahn nehmen möchten.“ Eine spürbare Besserung sei nicht absehbar, „erst im April 2020 sollen fehlende TriebfahrzeugführerInnen mit der Ausbildung fertig sein“.

In ihrem Antrag hatte die SPD daher die Forderung an die Senatorin für Mobilität formuliert, eine Alternative zur Nordwestbahn zu finden und deren Unzuverlässigkeit festzustellen, damit diese bei zukünftigen Ausschreibungen nicht mehr berücksichtigt wird – für den Fall, dass es bis Ende November nicht zu einer nachhaltigen Verbesserung kommt.

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