Prozess gegen Olaf Latzel Bibelstunde in Bremer Gerichtssaal

Die Berufungsverhandlung gegen den wegen Volksverhetzung verurteilten Pastor Olaf Latzel vor dem Bremer Landgericht hat begonnen. Der Prozessauftakt am Montag fiel überraschend einseitig aus.
09.05.2022, 18:52
Lesedauer: 4 Min
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Bibelstunde in Bremer Gerichtssaal
Von Ralf Michel

"Du sollst nicht bei einem Manne liegen wie bei einer Frau; es ist ein Gräuel." Es sind Bibelstellen wie diese (3. Buch Mose, 18.22), mit denen Olaf Latzel seine Ablehnung der Homosexualität begründet. Er habe nichts gegen homosexuelle Menschen, betont der Pastor der St.-Martini-Gemeinde. Doch die Homosexualität selbst sei eine Sünde, da gebe es in der Bibel kein Vertun. Und weil er dies manchmal, wie er selbst einräumt, "in einer sehr harten Sprache" zum Ausdruck bringt, etwa von "teuflischer Homo-Lobby" und von "Gender-Dreck" spricht und von "diesen Verbrechern vom Christopher-Street-Day", steht der Pastor nun zum zweiten Mal vor Gericht – angeklagt wegen Volksverhetzung.

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