Wirtschaftssenator hört auf

So reagiert die Bremer Wirtschaft auf den Günthner-Rückzug

Nachdem Wirtschaftssenator Martin Günthner seine Gründe dargelegt hat, warum er sich von seinem Amt zurückziehen möchte, drücken Vertreter der bremischen Wirtschaft mehrheitlich ihr Bedauern aus.
13.06.2019, 17:22
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So reagiert die Bremer Wirtschaft auf den Günthner-Rückzug
Von Florian Schwiegershausen
So reagiert die Bremer Wirtschaft auf den Günthner-Rückzug

Lutz Oelsner bedauert als Präsident der Unternehmensverbände im Lande Bremen den Rückzug von Martin Günthner als Wirtschaftssenator.

Kuhaupt

Lutz Oelsner, Präsident der Unternehmensverbände im Lande Bremen, sagte: „Wir bedauern den Rückzug von Senator Günthner aus persönlichen Gründen und danken ihm für die gute Zusammenarbeit. Insbesondere in den für Bremen so wichtigen Bereichen der Automobilindustrie sowie in der Luft- und Raumfahrt hat er wichtige Impulse gesetzt, die bleiben werden.“

Peter Bollhagen, Landesvorsitzender vom Verband „Die Familienunternehmer“ und Inhaber eines Malereibetriebs in Bremen-Horn: „Martin Günthner ist einer der wenigen gewesen, die richtig positiv für Bremen geworben haben, und der auch die bremische Wirtschaft nach außen positiv verkaufen konnte. Dabei erinnere ich mich an so manchen Auftritt von ihm. Ich hoffe, dass seine Nachfolge der Wirtschaft und dem Verkehr in Bremen genauso einen wichtigen Stellenwert einräumen wird.“

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Jan-Gerd Kröger, Präses der Bremer Handwerkskammer und Bauunternehmer in Bremen-Blumenthal: „Zwischen dem Bremer Handwerk und Herrn Senator Günthner hat es immer eine gute Zusammenarbeit gegeben. Er hat immer ein offenes Ohr gehabt für das Bremer Handwerk.“

Klaus Platz, Geschäftsführer der Bremischen Hafenvertretung (BHV), sagte: „Die BHV bedauert die Ankündigung von Senator Günthner, dass er dem neuen Senat nicht mehr angehören wird. Wir haben acht Jahre vertrauensvoll mit Herrn Günthner zusammen gearbeitet. Gemeinsames Ziel war es immer, auch in kontroversen Situationen, das Beste für die Bremischen Häfen zu erreichen. Mit großem Einsatz hat er zusammen mit der Geschäftsführung von Bremenports dafür gesorgt, dass die Breakbulk Europe 2018 und 2019 in Bremen zu Gast war.

Ebenso war es ein großer Erfolg, dass es gelungen ist, die Messe auch im Jahr 2020 nach Bremen zu holen. Diese positive Zusammenarbeit hätten wir gern in der nächsten Legislaturperiode fortgesetzt. Mit großem Interesse erwarten wir, wer in Zukunft das Ressort leiten wird und ob die nächste Regierung unserem Wunsch nach einer Zusammenlegung von Wirtschaft, Häfen und Verkehr entsprechen wird. Wir, die BHV, sind an einer äußerst fairen Zusammenarbeit interessiert und die Mitgliedsfirmen erwarten, dass die Forderungen der Hafenwirtschaft im Lande Bremen mit den Städten Bremen und Bremerhaven respektiert werden.“

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Oliver Oestreich, Vorsitzender vom Verein Bremer Spediteure und Mitglied der Geschäftsführung beim Bremer Logistikunternehmen Leschaco: „Der Vorstand vom Verein Bremer Spediteure bedauert außerordentlich den Rückzug von Herrn Senator Günthner. Wir haben die konstruktive Zusammenarbeit mit ihm sehr geschätzt. Er zeigte immer großes Verständnis für die Belange der Bremer Spediteure. Wir würden uns freuen, wenn er in Zukunft dem Hafen und der Speditionswelt verbunden bleiben würde.“

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