Steigende Fallzahlen Affenpocken: Hier gibt es in Bremen anonyme Testmöglichkeiten

In Bremen gibt es bisher acht gemeldete Affenpocken-Fälle. Um die Ausbreitung der Krankheit zu verhindern, bietet das Gesundheitsamt Bremen kostenlose sowie anonyme Beratung und Tests an.
04.08.2022, 13:50
Lesedauer: 2 Min
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Von sha

Weltweit steigen die Fallzahlen von Affenpocken-Infektionen. Auch in Deutschland ist die Zahl längst über die 2000er-Marke geklettert. In Bremen gibt es seit Ende Juni vereinzelte Fälle. Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern und unerkannte Fälle zu entdecken, hat das Gesundheitsamt Bremen ein anonymes und kostenloses Beratungs- und Testangebot eingerichtet. Das teilte die Senatspressestelle am Donnerstag mit.

Demnach sind im Land Bremen bisher acht Affenpocken-Fälle gemeldet worden. Laut Robert-Koch-Institut (RKI) finden viele Übertragungen des Virus offenbar über sexuelle Aktivitäten statt. Besonders betroffen sind bislang Männer, die gleichgeschlechtlichen Sex hatten. Bei den Affenpocken handelt es sich aber nicht um eine rein sexuell übertragbare Krankheit – alle Geschlechter gleichermaßen können erkranken.

"Da im Erkrankungsfall auch mit einer Stigmatisierung gerechnet werden muss, hat das Gesundheitsamt Bremen ein anonymes und kostenloses Beratungs- und Testangebot eingerichtet", heißt es in der Mitteilung des Bremer Senats. So können nach einer telefonischen Terminvereinbarung Informationen zu einer Infektion und Erkrankung durch das Affenpockenvirus erfragt werden.

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Es gibt zudem die Möglichkeit, einen Test anonym durchzuführen. Bei einem positiven Ergebnis findet jedoch die Entanonymisierung statt, "damit durch das Gesundheitsamt die Kontaktpersonennachverfolgung erfolgen kann".

An diese Test- und Beratungsstellen können sich Menschen in Bremen wenden:

An diese Test- und Beratungsstelle können sich Menschen in Bremerhaven wenden:

  • Gesundheitsamt Bremerhaven – AIDS/STD-Beratung
    Telefon: 0471 590-2160
    Sprechzeiten: Montag bis Donnerstag: 11 bis 12 Uhr

Testungen sind zudem bei allen behandelnden Ärzten möglich. Weitere Informationen, auch in verschiedenen Sprachen, sind auf der Internetseite der Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz zu finden.

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