Mittelstürmer Giakoumakis

Werder und Venlo vor Einigung

Werder bietet knapp zwei Millionen Euro für den griechischen Mittelstürmer Georgios Giakoumakis vom niederländischen Club VVV Venlo. Noch haben sich die beiden Vereine aber nicht endgültig geeinigt.
16.08.2021, 18:31
Lesedauer: 1 Min
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Von Daniel Cottäus

Im Werben um den griechischen Mittelstürmer Georgios Giakoumakis macht der SV Werder Bremen ernst. Nach Informationen unserer Deichstube hat der Zweitligist inzwischen ein offizielles Angebot beim niederländischen Club VVV Venlo abgegeben.

Werder ist bereit, knapp zwei Millionen Euro Ablöse für den 26-Jährigen auf den Tisch zu legen. Mögliche Bonus-Zahlungen könnten die Summe später noch erhöhen. Noch haben sich die beiden Vereine zwar nicht endgültig geeinigt, die Gespräche sollen aber in diese Richtung gehen. Giakoumakis-Berater Emmanouilidis sagte gegenüber "VoetbalPrimeur": "Ich kann bestätigen, dass es Interesse aus Bremen gibt. Es gibt noch keine Einigung, aber Werder ist ein großartiger Club. Er würde dem Team sicher guttun." 

Fraglich ist allerdings noch, was Giakoumakis möchte. Der Grieche hatte sich zunächst Zeit erbeten, um über die Bremer Offerte nachzudenken, ist mit dem gebotenen Gehalt aber noch nicht einverstanden. Andere Optionen soll der Angreifer derzeit nicht mehr vorliegen haben.

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Klar ist: Werder wird sein Möglichstes versuchen, um Giakoumakis nach Bremen zu lotsen. Schließlich ist die Personal-Not im Sturm groß und der Zweitligist entsprechend unter Zugzwang. Zumal sich die Verpflichtungen der vorherigen Wunschkandidaten Marvin Ducksch (Hannover 96) und auch Philipp Hofmann (Karlsruher SC) endgültig zerschlagen haben.

Hannovers Sportdirektor Marcus Mann hatte erst am Wochenende die Absage seines Vereins erneuert. Gegenüber dem TV-Sender "Sport 1" sagte er über einen möglichen Verkauf von Ducksch: "Wir sind nicht gesprächsbereit, da geht es nicht um eine Ablöse. Marvin Ducksch hat kein Preisschild. Wir werden ihn nicht abgeben."

Eine ähnliche öffentliche Abfuhr gab es für Werder nun auch vom Karlsruher SC in Sachen Philipp Hofmann. Gegenüber der "Bild"-Zeitung erklärte KSC-Sportdirektor Oliver Kreuzer: "Es gab eine Anfrage von Frank Baumann. Aber Philipp wird definitiv bleiben. Ich kann nicht die Probleme anderer Vereine lösen und habe am Ende selbst eine Großbaustelle."

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