Alu-Alarm Werder-Star Ducksch erst verzweifelt, dann glücklich

Die kleine Durststrecke in Sachen Toren brachte Marvin Ducksch durchaus ins Grübeln. Nach seinem Doppelpack gegen Schalke 04 war der 28-jährige Stürmer vor allem eines: glücklich.
24.04.2022, 11:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Björn Knips

Hoppla, der Toptorjäger des SV Werder Bremen kommt offenbar doch mal ins Grübeln. Marvin Ducksch gestand nach dem fulminanten 4:1-Sieg beim FC Schalke 04, dass ihm seine kleine Torflaute und vor allem seine vielen Pfosten- und Lattentreffer durchaus zu schaffen gemacht haben. Doch nach dem Happy End mit seinen Saisontreffern 18 und 19 war der 28-Jährige vor allem eines: glücklich. 

„Das ist ein sehr, sehr schöner Tag für uns“, strahlte Ducksch nach dem Spitzenspiel, das er mitentschieden hatte. Gegen den FC St. Pauli und den 1. FC Nürnberg war ihm das nicht vergönnt gewesen, die Latte verhinderte jeweils seinen Siegtreffer, Werder musste sich mit zwei Unentschieden begnügen.

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„In der ersten Halbzeit hatte ich wieder einen Alu-Treffer“, seufzte Ducksch nach der Schalke-Partie: „Dann noch der Freistoß an den Pfosten. Da bin ich schon ein bisschen verzweifelt.“ Bislang hatte es immer so ausgesehen, als würden dem Stürmer vergebene Torchancen kaltlassen. Und das waren wahrlich nicht wenige. Er sei eben kein Robert Lewandowski, hatte Ducksch dazu mal scherzhaft gesagt. Er versucht, stets seine Lockerheit zu bewahren und eben nicht zu verzweifeln. „Ich bin drangeblieben und die Jungs haben mich gut in Szene gesetzt“, bedankte er sich nach dem Schalke-Spiel bei seinen Kollegen. Dabei hätte er ruhig auch einen Schalker Spieler nennen dürfen: Ko Itakura. Der Japaner hatte sowohl vor dem 0:3 als auch dem 0:4 die Schüsse von Ducksch unhaltbar abgefälscht.

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„Letzte Woche springt das Ding von Marvin an die Latte, heute ist es abgefälscht und drin. Das kannst du manchmal nicht erklären. du musst einfach dranbleiben“, meinte Trainer Ole Werner und nannte dabei auch extra noch Duckschs Teamkollegen Niclas Füllkrug, der zum 2:0 getroffen hatte. Es war sein 16. Saisontreffer. „Es freut mich für beide Stürmer, auch ,Fülle‘ hat ein überragendes Spiel gemacht. Selbst wenn sie mal ein, zwei Wochen nicht treffen, weiß man, dass man von ihnen immer Torgefahr bekommt. Wir können uns auf sie verlassen.“
Was natürlich im Spiel gegen den FC Schalke noch eine besondere Note bekam. Es war schließlich auch das Duell der besten Sturmduos der Liga. Für Schalke traf nur Simon Terodde – und das auch erst kurz vor Schluss. Sein Partner Marius Bülter ging leer aus. Da hatten Ducksch und Füllkrug wesentlich mehr zu bieten.

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