Viele Wechsel Warum Werder-Neuzugang Burke in Bremen endlich ein Zuhause finden will

Einen Tag nach seinem Transfer zum SV Werder Bremen ging es für Neuzugang Oliver Burke schon ins Trainingslager. Dort hat der 25-Jährige verraten, warum er hofft, in Bremen endlich ein Zuhause zu finden.
30.06.2022, 16:51
Lesedauer: 2 Min
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Warum Werder-Neuzugang Burke in Bremen endlich ein Zuhause finden will
Von Malte Bürger

Wenn es darum geht, die Koffer zu packen, dann ist Oliver Burke darin ziemlich routiniert – mehr als ihm lieb ist. Denn der neue Angreifer des SV Werder, der ablösefrei vom englischen Zweitligisten Sheffield United an die Weser gewechselt ist, sehnt sich eigentlich nach Konstanz in seinem Leben. Nach einer echten Heimat. Zuletzt zeichnete sich seine Karriere aber vielmehr dadurch aus, dass er häufig den Verein und somit auch die Stadt wechselte. Der gebürtige Schotte spielte allein in den vergangenen sechs Jahren für RB Leipzig, West Bromwich Albion, Celtic Glasgow, Deportivo Alaves, Sheffield United sowie den FC Millwall. Eine ansehnliche Route für einen 25-Jährigen. Nun nimmt er bei Werder den nächsten Anlauf.

Ich hoffe, dass ich diesen Ort irgendwann mein Zuhause nennen kann.
Oliver Burke über seinen neuen Club Werder und die Stadt Bremen.

"Ich hoffe, dass ich diesen Ort irgendwann mein Zuhause nennen kann", sagte er kurz nach seiner Unterschrift bei einem Interview auf Werders Internetseite. „Das ist genau der Grund, warum ich hier hergekommen bin. Ich möchte einen Platz finden, an dem ich mich niederlassen kann.“ Nur wenige Stunden später folgte trotzdem erst einmal der nächste Tapetenwechsel, aber dieses Mal ein durchaus akzeptabler. Burke flog mit seinen neuen Teamkollegen direkt ins Trainingslager nach Österreich, plauderte bei der Ankunft am Posthotel in Zell am Ziller bereits ausgiebig mit Nick Woltemade. Der Einstieg ist dem Offensivspieler offenkundig schon einmal geglückt. Jetzt soll der 13-fache Nationalspieler auch auf dem Rasen zeigen, was er kann.

Zuletzt gelang ihm das nicht mehr ganz so gut. Seine Torquote war wenig überzeugend, weshalb die vielen Umzüge folgten. Den Beweis dafür, warum RB Leipzig einst 15,2 Millionen Euro an Nottingham Forest für den damals 19-jährigen Burke überwies, blieb er zumeist schuldig. Möglicherweise gelingt nun unter seinem neuen Coach Ole Werner die Wende.

Darauf hofft zumindest Sportchef Frank Baumann. „Er konnte sicherlich in den letzten ein, zwei Jahren seine Qualitäten nicht so auf den Platz bringen, insbesondere was das Thema Effektivität betrifft“, hebt er hervor, „aber er hat außergewöhnliche Fähigkeiten, nämlich mit seiner Geschwindigkeit und der Anzahl der Sprints, die er absolvieren kann. Da bringt er ein Element mit, dass uns sicherlich gut zu Gesicht steht.“ Geht der Plan auf, entwickeln sich Werder und die Stadt Bremen vielleicht am Ende tatsächlich zu dem, was sich Oliver Burke so sehr wünscht: eine neue Heimat.

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